Bewertungsprozess für EV!RA 2026 gestartet
25 Gemeinden aus ebenso vielen europäischen Regionen nehmen am Wettbewerb um den EV!RA – European Village Renewal Award 2026 teil und stellen ihre Projekte zur Dorf- und Gemeindeentwicklung einer internationalen Bewertung. Die Begutachtung der schriftlichen Bewerbungsunterlagen ist abgeschlossen, in den Monaten Mai und Juni werden sich die Jurymitglieder vor Ort ein Bild machen.
„Unsere Dörfer und Gemeinden stehen vor großen Herausforderungen. Gleichzeitig erleben wir überall in Europa, wie viel Innovationskraft, Kreativität und Engagement in den ländlichen Regionen steckt. Genau diese Stärke wollen wir mit dem EV!RA sichtbar machen“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Vorsitzende der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung.
Neuer Name für einen internationalen Wettbewerb
Der Wettbewerb wurde 1990 als Europäischer Dorferneuerungspreis ins Leben gerufen und wird heuer bereits zum 19. Mal vergeben. 2026 tritt er erstmals unter dem Namen EV!RA – European Village Renewal Award auf. Damit wird der zunehmenden Internationalität des Wettbewerbs Rechnung getragen: Die teilnehmenden Gemeinden kommen aus elf Ländern und neun Sprachräumen.
Ziel des Wettbewerbs bleibt unverändert: besonders erfolgreiche Entwicklungs- und Erneuerungsprozesse in ländlichen Gemeinden sichtbar zu machen. Neben der Auszeichnung selbst steht vor allem der Austausch von Erfahrungen und guten Beispielen im Mittelpunkt. Erfolgreiche Projekte sollen andere Gemeinden inspirieren und zur Weiterentwicklung motivieren.
Motto 2026: „All different. All together“
Der EV!RA 2026 steht unter dem Motto „All different. All together“. Es greift die Vielfalt der Lebensentwürfe und Erwartungen in ländlichen Gemeinden auf.
„Vielfalt ist eine große Stärke unserer Gemeinden. Wenn Menschen ihre Ideen einbringen und gemeinsam Lösungen entwickeln, entstehen Projekte, die weit über das eigene Dorf hinauswirken“, so Mikl-Leitner.
Gerade angesichts großer gesellschaftlicher Veränderungen seien Zusammenhalt, Engagement und Zusammenarbeit – auch über Gemeindegrenzen hinaus – entscheidende Faktoren für eine erfolgreiche Zukunft der ländlichen Räume.
©NLK Khittl



