24. September 2010

Europäische Dorferneuerungspreise 2010 verliehen!

Feiern Sie mit uns ein großes europäisches Fest des ländlichen Raumes –  hieß es am Beginn des Festaktes zur Verleihung der Europäischen Dorferneuerungspreise 2010. Und die weit über 1.000 Gäste aus mehr als 30 europäischen Regionen ließen sich nicht lange bitten: Sie feierten – mit allen Sinnen – bis in den Morgen hinein, überwanden Sprachbarrieren, informierten sich über einander, lernten einander kennen, knüpften Kontakte und vereinbarten nächste Treffen …

Drei Tage lang war die Südtiroler Gemeinde Sand in Taufers, Gewinnerin des Europäischen Dorferneuerungspreises 2008, Begegnungsraum, Bühne und Festplatz. Im Mittelpunkt stand natürlich die siegreiche Vorarlberger Gemeinde Langenegg, doch auch alle anderen 29 Wettbewerbsteilnehmer fühlten sich zurecht als Gewinner.

Nach vielen Jahren der Aussaat und der engagierten Bearbeitung des weiten Feldes einer ganzheitlichen und nachhaltigen Dorfentwicklung gestalteten sich die Tage in Sand in Taufers als Zeit der Ernte. Man spürte, dass man Besonderes geleistet hatte und dass diese Leistung  Anerkennung gefunden hatte.

Europa ist wieder ein Stück zusammengewachsen und die Menschen in den ländlichen Räumen haben ein Stück Optimismus, Motivation und Selbstvertrauen mit nach Hause genommen!

Liebe Leute in Sand in Taufers, liebe SüdtirolerInnen, Ihr ward großartige GastgeberInnen!

23. bis 25. September 2010

Mehr als 1.000 DorferneuerungsakteurInnen aus über 30 europäischen Regionen wohnten der stimmungsvollen Preisverleihung in der Südtiroler Gemeinde Sand in Taufers bei.

Die Vorarlberger Gemeinde Langenegg, Österreich, gewinnt den Europäischen Dorferneuerungspreis 2010. Mehr als 1.000 DorferneuerungsakteurInnen aus über 30 europäischen Regionen wohnten der stimmungsvollen Preisverleihung in der Südtiroler Gemeinde Sand in Taufers, Italien, der Gewinnerin des Europäischen Dorferneuerungspreises 2008, bei.

„Das diesjährige Motto des Europäischen Dorferneuerungswettbewerbes ‚Neue Energie für ein starkes Miteinander’ thematisierte zwei der wohl größten Herausforderungen unserer Zeit und verlangte nach innovativen Konzepten gegen den Klimawandel sowie nach effiziente Maßnahmen zum sozialen Zusammenhalt von Generationen, Geschlechtern und Kulturen. Wie sich herausstellte, echte Domänen der Vorarlberger Gemeinde Langenegg, die sich darüber hinaus durch eine ganzheitliche, zukunftsorientierte und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Gemeindeentwicklung von höchster Qualität auf Basis einer ausgeprägten Bürgerbeteiligung auszeichnet. Damit bestand für die 19-köpfige internationale Jury kein Zweifel daran, dass der Sieger im Wettbewerb um den Europäischen Dorferneuerungspreis 2010 nur Langenegg heißen konnte“, erklärte der Vorsitzende der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung, Niederösterreichs Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, der Verleihung der Europäischen Dorferneuerungspreise 2010 am 24. September 2010 in der Südtiroler Gemeinde Sand in Taufers, Italien.

Vizebürgermeister von Langenegg Dr. Gebhard Bechter, Landesstatthalter Mag. Markus Wallner aus Vorarlberg, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll aus Niederösterreich, der südtirolerische Landeshauptmann-Stv. Hans Berger, Bürgermeister von Langenegg Georg Moosbrugger und Altbürgermeister Peter Nußbaumer

Dem Festakt wohnten neben einer Reihe anderer hochrangiger Persönlichkeiten auch die Südtiroler Landesregierungsmitglieder Landeshauptmann Dr. Luis Durnwalder, Landeshauptmann-Stv. Hans Berger und Landesrat Dr. Michl Laimer, der Vorarlberger Landesstatthalter Mag. Markus Wallner sowie mehr als 1.000 DorferneuerungsaktivistInnenen aus über 30 europäischen Staaten bei. Konferenzen, Workshops, Open Space, Exkursionen, eine Ausstellung der Wettbewerbsprojekte, ein Festumzug, eine  Genussstrasse zur Präsentation regionaler Produkte und ein grandioses Fest der Begegnung, das sich über den ganzen Ort erstreckte und drei Tage andauerte, rundeten das Programm ab.

Ausrichterin des Wettbewerbes um den Europäischen Dorferneuerungspreis ist die Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung, die seit 2009 eine Strukturförderung aus dem Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ der Generaldirektion Bildung und Kultur der Europäischen Kommission erhält. Die Festlichkeiten rund um die Preisverleihung wurden in Kooperation mit der Gemeinde Sand in Taufers durchgeführt und von der Europäischen Kommission, Generaldirektion Landwirtschaft und Ländliche Entwicklung, gefördert.

12. bis 17. September 2010

40 lokale und regionale AkteurInnen sowie EntscheidungsträgerInnen aus Politik und Verwaltung der polnischen Woiwodschaft Großpolen befanden sich Mitte September 2010 fünf Tage lang auf einer Studienreise in Niederösterreich, die von der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung konzipiert und organisiert  worden war.

Am Beginn des Exkursionsrogramms stand ein Besuch bei Niederösterreichs erfolgreichem Teilnehmer am Wettbewerb um den Europäischen Dorferneuerungspreis 2010, der Gemeinde Prellenkirchen, wo geführt von Bürgermeister Johann Köck und Vizebürgermeister Heinz Gratzer eine Biogasanlage, der renovierte und teilweise umgenutzte Pfarrhof, der Arkadenhof der Familie Bayer mit Ferienwohnungen, Direktvermarktungsladen und Solaranlage, das Windinformationszentrum und die Kreativwerkstatt besichtigt wurden.

Weitere Stationen der Studienfahrt waren neben anderem Grafenwörth, wo Bürgermeister Landtagsabgeordneter Mag. Alfred Riedl über die Entwicklungsstrategien und -schwerpunkte in seiner Gemeinde informierte und exemplarisch das Haus der Musik samt Musikschulwesen sowie verschiedene Sozialkonzepte und -projekte, allem voran das „Betreute Wohnen“ vorstellte. Auf besonderes Interesse der Teilnehmerinnen stieß auch das „SeneCura Pflege- und Sozialzentrum Grafenwörth“, das 110 pflegebedürftigen, älteren Menschen ein Zuhause bietet und neben Kurzzeit- und Urlaubspflegebetten auch über eine Demenzstation verfügt und durch die räumliche Verschränkung mit einem Kindergarten als Kommunikationszentrum für mehrere Generationen fungiert.

In Engabrunn begaben sich die polnischen Gäste sowohl auf den Skulpturenweg mit Aussichtswarte als auch auf den „Weg des guten Gesprächs“, einen rund 200 Meter langen Stationenweg, der Wanderer zum persönlichen Gespräch inspirieren und motivieren soll. Besonders kommunikativ gestalteten sich auch der Besuch der Kellergasse und ein gemeinsamer, kulturell umrahmter Abend mit der Bevölkerung von Engabrunn, allen voran die Landesobfrau der NÖ Dorferneuerung Maria Forstner, eine Engabrunner Weinbäuerin.

Die letzte Nacht in Niederösterreich verbrachten die StudienfahrtsteilnehmerInnen im Sonnenplatz in Großschönau, wo erstmals in Europa die Möglichkeit zum Probewohnen geboten wird und somit die Vorteile eines Passivhauses hautnah zu erleben. Der im Vorfeld besichtigte Musterhauspark bietet eine Vielfalt an architektonischen und technischen Variationen ökologischer Bauweisen.

Abgerundet wurde das Programm der Studienfahrt, die von ARGE-Konsulent DI Peter Schawerda begleitet wurde, durch einen Informations-und Diskussionsvormittag in der Kremser Weinbauschule, bei dem Direktor Mag. Dieter Faltl seine Schule vorstellte, Maria Forstner die NÖ Dorferneuerungsstrukturen näher erläuterte und Geschäftsführerin Theres Friewald-Hofbauer über das Netzwerk der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung berichtete. Die Gäste aus Großpolen zeigten sich höchst interessiert und bekundeten sehr deutlich ihre Absicht, nach Opole und Niederschlesien als dritte polnische Woiwodschaft der ARGE beizutreten.

Liebe polnische Freunde, es war schön, euch ein Stück Europa näher zu bringen! Auch wir haben viel gelernt und freuen uns auf künftige Kooperationen!

10. Juli 2010

Die Europäische ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung vergibt heuer zum 11. Mal den Europäischen Dorferneuerungspreis – 30 Länder bzw. Regionen waren mit jeweils einem Projekt vertreten und schickten ihre besten Dörfer und Gemeinden ins Rennen:

Sieger: die Gemeinde Langenegg, Vorarlberg, Österreich

Der Wettbewerb um den Europäischen Dorferneuerungspreis 2010 ist entschieden: Eine hochrangige, internationale und interdisziplinär zusammengestellte Jury hat dieser Tage nach einer umfassenden Begutachtung vor Ort bei der abschließenden Bewertungssitzung im tschechischen Boretice die Gemeinde Langenegg, Vorarlberg, Österreich, zum Sieger gekürt. „Damit wird ein Projekt ausgezeichnet, dass dem Wettbewerbsmotto ,Neue Energie für ein starkes Miteinander’ auf überzeugende und mehrfache Weise gerecht wird und mit einer ganzheitlichen, nachhaltigen Entwicklung von herausragender Qualität besticht“, freute sich der Vorsitzende der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung, Landeshauptmann Erwin Pröll, Niederösterreich, in einer ersten Reaktion.

Langenegg – eine Gemeinde mit Energie

Die Bregenzerwäldergemeinde Langenegg mit ihren 1062 EinwohnerInnen startete ihren beispielhaften Entwicklungsprozess Mitte der 1990er Jahre zunächst mit dem Ziel, die Lebensqualität in der eigenen Gemeinde deutlich zu verbessern, um der drohenden Abwanderung und dem Verlust von Dienstleistungseinrichtungen und Arbeitsplätzen entgegenzuwirken. Mit dem Beitritt zum Klimabündnis Österreich nur wenige Jahre später wurden auch der Klimaschutz und das Energiesparen wichtige Bestandteile der Aktivitäten von Gemeinde und BürgerInnenn und ziehen sich bis heute wie ein roter Faden durch die vielfältigen Projekte. Der hohe Grad der Vernetzung der einzelnen Maßnahmen, die unter der Prämisse stehen, einen möglichst hohen Nutzen für möglichst viele Langenegger BürgerInnen zu generieren, führte zu einem die Wettbewerbskommission im höchsten Maße beeindruckenden Ergebnis.

Unter Einbindung der Bevölkerung erarbeitet die Gemeinde zusammen mit der Universität Innsbruck und der FH Liechtenstein ein umfassendes Entwicklungskonzept. Initialprojekt war der gemeinsame Entschluss zur Sanierung eines geschichtsträchtigen, leer stehenden Gebäudes mitten im Ortszentrum. Parallel dazu gelang es der neu gegründeten Wirtschaftsgemeinschaft, im nunmehr vorbildlich sanierten Objekt wichtige Dienstleistungsfunktionen wie Arzt, Apotheke und Friseur sowie drei Wohneinheiten zu etablieren – ein wichtiger erster Schritt zu mehr Lebensqualität und Identität im Ort.

Daneben wurden zahlreiche Projekte auf den Weg gebracht, um eine effiziente Nutzung von Energie unter Einsatz erneuerbarer Energieträger zu etablieren. Die Nutzung der heimischen Weißtanne als Baumaterial für zahlreiche private und kommunale Bauprojekte trägt nicht nur zur Stärkung kleinräumiger Wirtschaftskreisläufe bei, sondern leistet auch einen wertvollen Beitrag zum ökologischen Bauen. Die hohe Qualität der Architektur wird niemals allein zum Selbstzweck, sondern beinhaltet in Langenegg immer auch die soziale und wirtschaftliche Komponente.

Biogasanlagen, Hackschnitzelheizanlagen und eine Vielzahl an Photovoltaik- und Solaranlagen, deren Errichtung von der Gemeinde gefördert wurde, machen Langenegg zu einem Vorreiter in Sachen Energieautarkie. Die Energie aller Bevölkerungsgruppen – auch der Menschen mit besonderen Bedürfnissen –, die sich in zahlreichen Aktivitäten manifestiert, leistet einen großartigen und unverzichtbaren Beitrag zur Ideenfindung und zur Umsetzung einer Fülle an Projekten aus unterschiedlichsten Bereichen wie etwa: Einbindung der „Langenegger Lebenshilfe Werkstätte“ in das Wirtschaftsleben, die im „Postlädle“ die Postdienste übernimmt und kunsthandwerkliche Produkte aus der Werkstätte verkauft; die Vorderwälder Mitfahrbörse; die „Langenegger Talente“ – eine Ersatzwährung, die dazu beiträgt, das Geld in der Gemeinde zu halten; ein gemeindeeigenes Carsharing-Auto; ausleihbare Jahreskarten für den Verkehrsverbund Vorarlberg sowie ein umfassendes Sozialkonzept für junge, alte und bedürftige MitbürgerInnen, um nur einige zu nennen.

Wettbewerbsprojekte von höchster Qualität

„Neue Energie für ein starkes Miteinander“, so das Motto des Wettbewerbs um den Europäischen Dorferneuerungspreis 2010, haben neben Langenegg auch alle anderen der insgesamt 30 Teilnehmer aus ebenso vielen europäischen Ländern bzw. Regionen bewiesen. Unter vielen guten Projekten wurden die zwölf Besten, die mit zu den Sieganwärtern gezählt hatten, mit einem „Europäischen Dorferneuerungspreis für ganzheitliche, nachhaltige und mottogerechte Dorfentwicklung von herausragender Qualität“ ausgezeichnet. 13 Teilnehmer dürfen sich über einen „Europäischen Dorferneuerungspreis für besondere Leistungen in mehreren Bereichen der Dorfentwicklung“ freuen. Mit einem „Europäischen Dorferneuerungspreis für besondere Leistungen in einzelnen Bereichen der Dorfentwicklung“ wurden vier Teilnehmer bedacht. Aufgrund der hohen Qualität der Wettbewerbsprojekte wurde diesmal keine „Lobende Anerkennung besonderer Leistungen“ vergeben.

Die Preisverleihung erfolgt am 24. September 2010 in Sand in Taufers, Südtirol, Italien, dem Gewinner des Europäischen Dorferneuerungspreises 2008.

10. Juli 2010

Eine Gemeinde mit viel Energie!

Die Bregenzerwäldergemeinde Langenegg mit ihren 1062 EinwohnerInnen startete ihren beispielhaften Entwicklungsprozess Mitte der 1990er Jahre zunächst mit dem Ziel, die Lebensqualität in der eigenen Gemeinde deutlich zu verbessern, um der drohenden Abwanderung und dem Verlust von Dienstleistungseinrichtungen und Arbeitsplätzen entgegenzuwirken. Mit dem Beitritt zum Klimabündnis Österreich nur wenige Jahre später wurden auch der Klimaschutz und das Energiesparen wichtige Bestandteile der Aktivitäten von Gemeinde und BürgerInnenn und ziehen sich bis heute wie ein roter Faden durch die vielfältigen Projekte. Der hohe Grad der Vernetzung der einzelnen Maßnahmen, die unter der Prämisse stehen, einen möglichst hohen Nutzen für möglichst viele Langenegger BürgerInnen zu generieren, führte zu einem die Wettbewerbskommission im höchsten Maße beeindruckenden Ergebnis.

Unter Einbindung der Bevölkerung erarbeitet die Gemeinde zusammen mit der Universität Innsbruck und der FH Liechtenstein ein umfassendes Entwicklungskonzept. Initialprojekt war der gemeinsame Entschluss zur Sanierung eines geschichtsträchtigen, leer stehenden Gebäudes mitten im Ortszentrum. Parallel dazu gelang es der neu gegründeten Wirtschaftsgemeinschaft, im nunmehr vorbildlich sanierten Objekt wichtige Dienstleistungsfunktionen wie Arzt, Apotheke und Friseur sowie drei Wohneinheiten zu etablieren – ein wichtiger erster Schritt zu mehr Lebensqualität und Identität im Ort.

Daneben wurden zahlreiche Projekte auf den Weg gebracht, um eine effiziente Nutzung von Energie unter Einsatz erneuerbarer Energieträger zu etablieren. Die Nutzung der heimischen Weißtanne als Baumaterial für zahlreiche private und kommunale Bauprojekte trägt nicht nur zur Stärkung kleinräumiger Wirtschaftskreisläufe bei, sondern leistet auch einen wertvollen Beitrag zum ökologischen Bauen. Die hohe Qualität der Architektur wird niemals allein zum Selbstzweck, sondern beinhaltet in Langenegg immer auch die soziale und wirtschaftliche Komponente.

Biogasanlagen, Hackschnitzelheizanlagen und eine Vielzahl an Photovoltaik- und Solaranlagen, deren Errichtung von der Gemeinde gefördert wurde, machen Langenegg zu einem Vorreiter in Sachen Energieautarkie. Die Energie aller Bevölkerungsgruppen – auch der Menschen mit besonderen Bedürfnissen –, die sich in zahlreichen Aktivitäten manifestiert, leistet einen großartigen und unverzichtbaren Beitrag zur Ideenfindung und zur Umsetzung einer Fülle an Projekten aus unterschiedlichsten Bereichen wie etwa: Einbindung der „Langenegger Lebenshilfe Werkstätte“ in das Wirtschaftsleben, die im „Postlädle“ die Postdienste übernimmt und kunsthandwerkliche Produkte aus der Werkstätte verkauft; die Vorderwälder Mitfahrbörse; die „Langenegger Talente“ – eine Ersatzwährung, die dazu beiträgt, das Geld in der Gemeinde zu halten; ein gemeindeeigenes Carsharing-Auto; ausleihbare Jahreskarten für den Verkehrsverbund Vorarlberg sowie ein umfassendes Sozialkonzept für junge, alte und bedürftige MitbürgerInnen, um nur einige zu nennen.

6. Juli 2010

Der 11. Europäische Dorferneuerungspreis geht nach Langenegg in Vorarlberg!

Der Wettbewerb um den Europäischen Dorferneuerungspreis 2010 ist entschieden: Eine hochrangige, internationale und  interdisziplinär zusammengestellte Jury hat am 6. Juli 2010 nach einer umfassenden Begutachtung vor Ort  bei der  abschließenden Bewertungssitzung im tschechischen Boretice die Gemeinde Langenegg, Vorarlberg, Österreich, zum Sieger gekürt. „Damit wird ein Projekt ausgezeichnet, dass dem Wettbewerbsmotto ,Neue Energie für ein starkes Miteinander’ auf überzeugende und mehrfache Weise gerecht wird und mit einer ganzheitlichen, nachhaltigen Entwicklung  von herausragender Qualität besticht“, freute sich der Vorsitzende der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung, Landeshauptmann Erwin Pröll, Niederösterreich, in einer ersten Reaktion.

„Neue Energie für ein starkes Miteinander“ haben neben Langenegg auch alle anderen der insgesamt 30 Teilnehmer aus ebenso vielen europäischen Ländern bzw. Regionen bewiesen. Unter vielen guten Projekten wurden die zwölf Besten, die mit zu den Sieganwärtern gezählt hatten, mit einem „Europäischen Dorferneuerungspreis für ganzheitliche, nachhaltige und mottogerechte Dorfentwicklung von herausragender Qualität“ ausgezeichnet. 13 Teilnehmer dürfen sich über einen „Europäischen Dorferneuerungspreis für besondere Leistungen in mehreren Bereichen der Dorfentwicklung“ freuen. Mit einem „Europäischen Dorferneuerungspreis für besondere Leistungen in einzelnen Bereichen der Dorfentwicklung“ wurden vier Teilnehmer bedacht. Aufgrund der hohen Qualität der Wettbewerbsprojekt wurde diesmal keine „Lobende Anerkennung besonderer Leistungen“ vergeben.

Preisverleihung vom 23. bis 25. September 2010 in Sand in Taufers/Südtirol/Italien

Die Verleihung der Europäischen Dorferneuerungspreise 2010 erfolgt am 24. September des Jahres im Rahmen eines Festaktes, der Teil eines dreitägigen Veranstaltungsreigens ist, für den die Gemeinde Sand in Taufers als Gastgeberin, das Land Südtirol und die Europäische ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung gemeinsam verantwortlich zeichnen.

Die Details sind zwar noch nicht fixiert (wird Mitte/Ende Juli nach Vorliegen der Wettbewerbsergebnisse der Fall sein), bereits jetzt steht aber folgendes Grobkonzept fest:

  • Donnerstag, 23.9.: nachmittags Eintreffen der Gäste – Registrierung, Straßenfest, Festumzug, offizielle Begrüßung und Eröffnung der Verleihungsveranstaltung
  • Freitag, 24.9.: vormittags Exkursionen & Informationen; 15.00 bis 18.00 Uhr Festakt mit Preisverleihung; anschließend Fest der Begegnung mit Kultur und Kulinarik
  • Samstag, 25.9.: Frühschoppen mit Musik und lokalen Produkten, Bergsteigerimpressionen, Offener Markt mit lokalen und regionalen Erzeugnissen; etwa 14.00 Uhr: offizielle Verabschiedung der Gäste

In Abstimmung mit der Gastgeber-Gemeinde Sand in Taufers kümmert sich der Tourismusverein Sand in Taufers um die Quartiere für die Gäste. Bitte wenden Sie sich also zum Zwecke der Hotelreservierung direkt an den Tourismusverein:

Tourismusverein Sand in Taufers
Josef-Jungmann-Straße 8
I-39032 Sand in Taufers
Tel. +39 0474 678076 · Fax +39 0474 678922
info@taufers.com
www.taufers.com <http://www.taufers.com>

Hier finden Sie zum Download den Programmablauf und das Anmeldeformular (eine Wordversion des Anmeldeformulars schicken wir Ihnen gerne auf Anfrage zu).