15. bis 17. September 2011

Austauschforum für erfolgreiche Teilnehmer an Europäischen Dorferneuerungswettbewerben tagt wieder!

„Land hat Grenzen, Wissen hat Horizonte“; ganz im Sinne dieses Zitates von Shimon Peres lud die Europäische ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung vom 15. bis 17. September 2011 zum 2. Vernetzungstreffen erfolgreicher europäischer Dorferneuerungsgemeinden nach Bellersen, Stadt Brakel, Nordrhein-Westfalen, Deutschland, ein. Ziel des Treffens war es, die interkommunalen Kontakte zwischen ehemaligen Teilnehmern an einem der Wettbewerbe um den Europäischen Dorferneuerungspreis zu vertiefen, einen intensiven Erfahrungsaustausch zu pflegen sowie das Zusammenwachsen Europas und die Ausbildung einer gemeinsamen europäischen Identität zu fördern.

Netzwerker in Bellersen

Das 2. Vernetzungstreffen war räumlich und zeitlich in das Europäische Dorffestival „Baustelle Europa – von Nachbarn lernen“, das auf eine intensive Begegnung der Dörfer Bellersen (NRW, Deutschland), Koudum (Niederlande) und Nowe Kramsko (Polen) abzielte, eingebunden.

Auf dem Programm des Vernetzungstreffens, das dem Schwerpunktthema „Natur und Tourismus gewidmet war, standen ein Dorfrundgang, Präsentationen verschiedenster Initiativen und Projekte von Bellersen, Statements der TeilnehmerInnen und viel Zeit für Diskussionen sowie formellen und informellen Erfahrungsaustausch.

Die Organisatoren Heinz Düsenberg aus Bellersen und Theres Friewald-Hofbauer von der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung freuen sich über das erfolgreiche 2. Vernetzungstreffen.

27. und 28. Mai 2011

Drei Länder. Zwei Flüsse. Eine Zukunft. – so lautete der Titel einer Tagung, die am 27. und 28. Mai 2011 in Hohenau an der March, Niederösterreich, Österreich, stattfand. Die Veranstaltung wurde vom Club Niederösterreich in Kooperation mit der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung und der Euregio Weinviertel durchgeführt und von rund 150 TeilnehmerInnen aus der Slowakei, Tschechien und Österreich besucht.

„Europa ist eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Die Europäische Union ist eines – wenn nicht das – größte Friedensprojekt unserer Zeit. Basierend auf gemeinsamen Werten erreichen wir miteinander Sicherheit und Wohlstand. Besonders das Weinviertel hat von der EU-Erweiterung maximal profitiert“, zeigte sich Landesrat Karl Wilfing anlässlich der Tagung „Drei Länder. Zwei Flüsse. Eine Zukunft“ am 27. Mai in Hohenau an der March überzeugt. Und er ergänzte: „Zu Zeiten des eisernen Vorhangs konnten wir in den grenznahen Gebieten des Weinviertels eine starke Abwanderungstendenz feststellen und auch Wirtschaftsansiedlungen gestalteten sich schwierig. Heute sind wir im Herzen Europas und haben diesen Vorteil für uns genutzt. Der Tourismus floriert, der Export kurbelt unsere Wirtschaft an, es sind neue Arbeitsplätze entstanden und die Region hat Zukunftschancen, die sie nutzt.“Die hochkarätig besetzte Konferenz stand ganz im Zeichen der grenzüberschreitenden Identitätsfindung und Zusammenarbeit zwischen dem Weinviertel, Südmähren und der Westslowakei. In kompetenter Weise moderierten Diskussionsblöcken – unter anderen von der Autorin Eva Rossmann, dem ORF-Journalisten Peter Benovsky oder dem Journalisten des Slowakischen Rundfunks Tibor Macak – kamen die Themenblöcke Regionalpolitik und -management genauso zur Sprache wie wirtschaftliche Verflechtungen, gemeinsame landwirtschaftliche und naturschutzbezogene Interessen und soziokulturelle Verbindungen.

Wirtschaftliche Zusammenarbeit als Jobmotor

Einigkeit herrschte zwischen dem Präsidenten der NÖ Arbeiterkammer, Hermann Haneder, dem Direktor der NÖ Wirtschaftskammer, Franz Wiedersich, sowie dem Chefökonomen der Industriellenvereinigung, Christian Helmenstein, darüber, dass eine grenzüberschreitende wirtschaftliche Zusammenarbeit im Dreiländereck eine Vielzahl von Chancen mit sich bringt. Haneder nahm denn auch Zweiflern den Wind aus den Segeln: „Das Ende der Übergangsfristen und die Liberalisierung des innereuropäischen Arbeitsplatzmarktes am 1. Mai hat keinerlei negative Auswirkungen auf die Situation der Arbeitnehmer/innen in Niederösterreich mit sich gebracht.“ Vertreter des Autoclusters Westslowakei sowie der Tourismuszentrale Südmähren wussten über bereits verwirklichte erfolgreiche Projekte zu berichten. Problematisch sei aber das nach wie vor große Lohngefälle zwischen den betreffenden Staaten, das die positiven Effekte auf den Arbeitsmarkt derzeit nur in eine Richtung zulasse. Nach Überwindung dieser Schere erwarte man aber große Beschäftigungsmöglichkeiten in allen drei Ländern.

Zwei unabdinglich erforderliche Grundvoraussetzungen für das Zusammenwachsen auf allen Ebenen kristallisierten sich im Laufe der Veranstaltung heraus: die (fremd)sprachlichen Kompetenzen und die Schaffung von erforderlicher Infrastruktur. Euregio-Vorsitzender Hannes Bauer wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass etwa Feuerwehren, Rettungsdienste oder die Polizei bereits konkrete Konzepte zur besseren sprachlichen Verständigung verfolgen und die Bürgermeister der Gemeinden Hohenau und Wolfsthal, Robert Freitag und Gerhard Schödinger, berichteten über fremdsprachlichen Unterricht in deren Kindergärten und Volksschulen. Dass das Zusammenleben von Österreichern und Slowaken für Gemeinden auch große Vorteile bringen kann, zeigt sich in Wolfsthal, wo der Anteil an Zuzüglern aus der Slowakei bereits bei 20 Prozent liegt und so trotz negativer Geburtenbilanz die Bevölkerungszahl signifikant angestiegen ist.

Brückenbau wörtlich genommen

Hinderlich sei hingegen die nach wie vor schlechte infrastrukturelle Situation, die sich konkret am Fehlen von leistungsfähigen Brücken manifestiert. Von den einst mehr als 20 Brücken, die über March und Thaya führten, sind nur noch zwei vorhanden, und selbst diese weisen eingeschränkte Kapazitäten auf. Der Brückenbau zwischen den Ländern müsse in diesem Fall nicht nur symbolisch, sondern auch wörtlich genommen werden – so lautete die unmissverständliche Forderung an die Politik.

Dass das Verbindende zwischen Niederösterreich, Tschechien und der Slowakei weit über dem Trennenden stehe, untermauerten die Teilnehmer der Schlussrunde, die geradezu einem diplomatischen Gipfel glich: der österreichische Botschafter in Prag, Ferdinand Trauttmansdorff, der tschechische Botschafter in Wien, Jan Koukal sowie Maximilian Pammer, ehemaliger Botschafter und nunmehr Vizepräsident der Österreichisch-slowakischen Gesellschaft. Trauttmansdorff brachte es dabei auf den Punkt: „Die derzeitige Diskussion in Brüssel, die Grenzen innerhalb der EU wieder dicht zu machen, geht an dem vorbei, was hier im Dreiländereck mitten im Entstehen ist – eine gemeinsame regionale Idntität, die das Wort Grenze aus dem Sprachschatz verbannt.“

16. bis 20. Mai 2011

Best-Practice hautnah erleben

Bereits zum 14. Mal organisierte die Europäische ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung Ende Juni 2011 eine Studienfahrt zu höchst interessanten Dorferneuerungs- und Landentwicklungsprojekten. Die Exkursionsziele lagen diesmal in Kärnten und der Steiermark (Österreich) sowie in Slowenien und Ungarn. Der inhaltliche Fokus lag dabei vor allem auf den Bereichen Erneuerbare Energien, ländlicher Erlebnistourismus, regionale Wertschöpfung und soziale Innovationen.

Die Exkursion startete in Klagenfurt mit einer Kurzinformation über die besonderen Herausforderungen der Dorf- und Gemeindeentwicklung in Kärnten und fand in Radenthein ihr erstes, höchst attraktives Ziel. Im Zentrum der besichtigten und diskutierten Projekte standen das soziale Miteinander der Generationen (Jugendinitiative Vitamin R, das Andere Haus des Alterns …) und die erlebnistouristische Nachnutzung eines Bergbaubetriebes unter dem Motto „Dem Edelstein auf der Spur“. Auch die zweite Station, Kötschach Mauthen, begeisterte die StudienfahrtsteilnehmerInnen, allem voran mit seinen vielfältigen und innovativen Aktivitäten zur Förderung des Einsatzes erneuerbarer Energien („Lerngarten der erneuerbaren Energien“, Windkraftanlage, ökologische Bergstauseen, Kleinwasserkraftwerk im Plöckengebiet …).

Die slowenischen Exkursionsziele Skofja Loka und Prlekija in Verzej beeindruckten neben anderem mit Initiativen zur Gewährleistung der Nahversorgung, zur Direktvermarktung regionaler Produkte und zur Förderung des ländlichen Handwerks. Auch kulturelle Begegnungen standen hier auf dem Programm. Schließlich ging es über den westungarischen Ort Öriszentpéter, wo dem Naturpark- und Erlebnistourismus weiter Raum gegeben wurde, weiter ins Steirische Vulkanland, wo man sich intensivst mit den Themen regionale Wertschöpfung, erneuerbare Energien und ländlicher Erlebnistourismus auseindandersetzte.

Den Abschluss der Exkursion 2011, an der 25 Akteure der Dorf-und Landentwicklung aus verschiedenen Regionen Deutschlands, Österreichs, Tschechiens, Polens, Luxemburgs und der Slowakei teilnahmen, bildete eine Feedbackrunde, bei der wichtige Erkenntnisse für die inhaltliche und organisatorische Konzeption kommender Studienfahrten der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung gewonnen wurden.

7. bis 9. April 2011

Erfolgreiche Teilnehmer an Europäischem Dorferneuerungswettbewerb gründen ein Netzwerk

Das niederländische Dorf Wijk aan Zee war Gastgeber des ersten Vernetzungstreffens erfolgreicher Teilnehmer an den Wettbewerben um den Europäischen Dorferneuerungspreis. Auf dem Programm des Treffens, das  dem Motto „Kultur im Dorf“ gewidmet war und damit eine äußerst wichtige Komponente der Dorferneuerung in den Mittelpunk stellte, standen ein Dorfrundgang, Präsentationen verschiedenster Initiativen und Projekte von Wijk aan Zee, Statements der TeilnehmerInnen und viel Zeit für Diskussionen sowie formellen und informellen Erfahrungsaustausch. Die Eröffnung nahm der stellvertretende Vorsitzende der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung, Landesrat Michl Laimer aus Südtirol, Italien, vor. Die inhaltliche und organisatorische Vorbereitung lag in den Händen von Bert Kisjes aus Wijk aan Zee und Theres Friewald-Hofbauer von der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung.

Wesentliche Erkenntnisse der TeilnehmerInnen zum Thema „Dorf und Kultur“ waren unter anderem:

  • Dorfkultur kennt kein Publikum, nur Teilnehmer und Beteiligte.
  • Kultur/kulturelles Schaffen ist ein Kommunikationsmittel, das Menschen zusammenführt. Kultur vermag, sprachliche Barrieren zu überwinden.
  • Kultur schafft/fördert Identifikation und Integration. Sie erzeugt Unverwechselbarkeit, Zugehörigkeit und damit auch Abgrenzung, ladet aber gleichzeitig zur Grenzüberschreitung ein und ist bestens geeignet, das Verständnis füreinander zu vergrößern und daraus ein neues Miteinander entstehen zu lassen.
  • Kunst und Kultur dürfen nicht in Elfenbeintürme verbannt werden, sondern sollten Eingang in den dörflichen Alltag finden.
  • Die maßgeblichsten Kulturträger sind Vereine und engagierte Einzelpersonen, die es verstehen, eine Gruppe von Kulturinteressierten, Kulturfördernden und Kulturschaffenden zu bilden.
  • Authentische Kultur, Kunstobjekte und kulturell-künstlerisches Schaffen erzeugen nicht nur Kosten, sondern können auch die Kasse klingeln lassen, weil sie die touristische Attraktivität eines Ortes multiplizieren können.
  • Kunst und Kultur können überall Einzug halten und die Lebensqualität maßgeblich erhöhen, auch in den ärmsten, abgelegensten, hässlichsten und benachteiligsten Orten.

Die NetzwerkerInnen äußerten sich auch zur Bedeutung der Teilnahme an den Europäischen Dorferneuerungswettbewerben für ihr Dorf bzw. ihre Gemeinde: „Der Wettbewerb hat …

  • Unser Selbstbewusstsein gestärkt, weil wir uns unserer Leistungen bewusst wurden;
  • Uns wachgerüttelt und aufgezeigt, wo wir Schwachpunkte haben und verstärkt ansetzen müssen;
  • Uns motiviert und bestärkt, unseren Weg fortzusetzen;
  • Uns dazu veranlasst, Korrekturen vorzunehmen;
  • Uns zu neuen Aktivitäten angeregt;
  • Uns Bekanntheit und Wertschätzung im Land verschafft, die Türen öffnet, die anderen verschlossen bleiben.“

In ihren abschließenden Resumées über das Vernetzungstreffen meinten die TeilnehmerInnen: Es hat …

  • die Vielfalt Europas spürbar werden lassen und die strukturellen Unterschiede zwischen europäischen Regionen aufgezeigt
  • es möglich gemacht, einen Blick über den Tellerrand zu werfen, zu erfahren, was anderswo passiert
  • die Chance geboten, intensiv in das Besondere des Gastgeberortes einzutauchen
  • neue Sichtweisen eröffnet
  • Selbstbestätigung gebracht und Selbstbewusstsein und Motivation gestärkt
  • zahlreiche Anregungen für künftige Aktivitäten im eigenen Wirkungsbereich geliefert und auch ganz konkret geholfen
  • wertvolle Kontakte geschaffen und einen intensiven Erfahrungsaustausch ermöglicht
  • sich als Initialzünder für die Einrichtung von „Subnetzwerken“ (Vernetzung von zwei oder drei Gemeinden/Dörfern) erwiesen
  • Menschen unterschiedlicher Mentalität und Nationalität zusammengeführt und Freundschaften entstehen lassen.

Das Netzwerk wurde auf Anregung der Gemeinde Sand in Taufers, im September 2010 eingerichtet und wird zweimal jährlich in einer ehemaligen Preisträgergemeinde zu einem „Come together“ einladen. Auf Anregung der TeilnehmerInnen am Treffen in Wijk aan Zee wird die Europäische ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung in Ergänzung zu den physikalischen Zusammenkünften auch eine digitale Vernetzungsplattform einrichten.

Das Netzwerk will dazu beitragen, die interkommunalen Kontakte zu vertiefen, einen intensiven Erfahrungsaustausch zu pflegen und gegebenenfalls auch Kooperationen zu realisieren. Auf diese Weise soll es gewährleisten, dass die Teilnahme an einem Wettbewerb um den Europäischen Dorferneuerungspreis (bisher 11 Wettbewerbe seit 1990) kein einmaliges Ereignis für die Gemeinden bleibt, sondern vielmehr den Beginn eines beständigen Knowhow-Transfers darstellt. Über allem steht schließlich die Hoffnung, dass das Netzwerk dazu angetan ist, das Zusammenwachsen Europas und die Ausbildung einer gemeinsamen europäischen Identität zu fördern.

Das nächste Netzwerktreffen, zu dem alle ehemaligen Wettbewerbsteilnehmer eingeladen werden, findet im Rahmen des Europäischen Dorffestivals im September 2011 in Bellersen, Nordrhein-Westfalen, statt und wird sich vorrangig des Themenbereiches „Natur und Tourismus“ annehmen.

27. Oktober 2010

ARGE bei der EUREGIA in Leipzig

Ende Oktober 2010 war die Europäische ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung erstmals auf der EUREGIA in Leipzig vertreten. Gemeinsam mit dem Europäischen Bildungsforum für ländliche Entwicklung (EBFLE) lud sie zu einem sogenannten „Transnationalen Forum“, das sich dem Thema „Europäische Gemeinden im Umbruch“ widmete.

Ausgangspunkt des Forums war die Erkenntnis, dass Europas ländliche Lebenswelt von vielfältigen Veränderungen und zahlreichen Umbrüchen geprägt ist. Diese gewandelten Realitäten wurden von den TeilnehmerInnen als eine gewaltige Herausforderung bezeichnet, deren Bewältigung umfassende, kreative und innovative Handlungsstrategien und Lösungsansätze erfordere. Politische Rahmenbedingungen zugunsten ländlicher Räume seien dabei unverzichtbar, der Schlüssel für jede positive Entwicklung liege aber letztlich in den betroffenen Menschen selbst, in deren Wissen, Können und Bereitschaft zu Mitverantwortung und Teilhabe.
Im Mittelpunkt des Forums standen daher Impulsstatements, moderierte Diskussionen und Sequenzen zum transnationalen Erfahrungsaustausch der TeilnehmerInnen aus Deutschland (Bayern, Nordrhein-Westfalen) Rheinland-Pfalz, Sachsen, Thüringen), Luxemburg, Österreich (Ober- und Niederösterreich) und Tschechien, die der Frage nachgingen, wie das Interesse der Bürgerinnen und Bürger an der selbsttätigen Gestaltung ihres Lebensraumes geweckt und befriedigt werden kann.

September 2010

Die Preisträger der Europäischen Dorferneuerungspreise von 1990 bis 2010:

1990: DORFBEUERN, SALZBURG, ÖSTERREICH

Motto: „Internationaler Erfahrungsaustausch“

1992: ILLSCHWANG, BAYERN, DEUTSCHLAND

Motto: „Dabei sein ist alles“

1994: STEINBACH AN DER STEYR, OBERÖSTERREICH, ÖSTERREICH

Motto: „Eigeninitiative ist Trumpf“

1996: BECKERICH, LUXEMBURG

Motto: „Umfassende Dorferneuerung“

1998: OBERMARKERSDORF, NIEDERÖSTERREICH, ÖSTERREICH

Motto: „Kreativ – innovativ – kooperativ“

2000: KIRCHLINTELN, NIEDERSACHSEN, DEUTSCHLAND

Motto: „Ohne Zukunft keine Vergangenheit“

2002: GROSSES WALSERTAL, VORARLBERG, ÖSTERREICH

Motto: „Grenzen überschreiten“

2004: UMMENDORF, SACHSEN-ANHALT, DEUTSCHLAND

Motto: „Aufbruch zur Einzigartigkeit“

2006: KOUDUM, NIEDERLANDE

Motto: „Wandel als Chance“

2008: SAND IN TAUFERS, SÜDTIROL, ITALIEN

Motto: „Zukunft durch gesellschaftliche Innovationen“

2010: LANGENEGG, VORARLBERG, ÖSTERREICH

Motto: „Neue Energie für ein starkes Miteinander“