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ARGE stellt Weichen für die kommende Funktionsperiode

Johanna Mikl-Leitner (Niederösterreich) als Vorsitzende bestätigt – Anja Haider-Wallner (Burgenland), Natalia Gołąb (Niederschlesien), Michaela Kaniber (Bayern), Regina Kraushaar (Sachsen), Ryszard Wilczyński (Oppeln) bilden neues Präsidium – Doris Hofbauer als Geschäftsführerin bestellt.

Die Europäische ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung hat bei ihrer Vollversammlung und der anschließenden Vorstandssitzung im tschechischen Kostelní Lhota die personellen und inhaltlichen Weichen für die kommende Funktionsperiode gestellt. Johanna Mikl-Leitner wurde als Vorsitzende bestätigt und steht damit für weitere vier Jahre an der Spitze unseres europäischen Netzwerkes für nachhaltige Entwicklung ländlicher Räume und grenzüberschreitenden Wissensaustausch.

Mikl-Leitner hat den Vorsitz seit 2022 inne. „Ein starkes Europa kann es nur mit starken Regionen geben. Und starke Regionen brauchen lebendige Dörfer und handlungsfähige Städte und Gemeinden“, betonte sie anlässlich ihrer Wiederwahl. Zu ihren neuen Stellvertreterinnen wurden Anja Haider-Wallner aus dem Burgenland und Natalia Gołąb aus der Woiwodschaft Niederschlesien gewählt und bilden mit den wiedergewählten Vorstandsmitgliedern Michaela Kaniber aus Bayern, Regina Kraushaar aus Sachsen und Ryszard Wilczyński aus der Woiwodschaft Oppeln das neue ARGE-Präsidium.

Neu bestellt wurde auch die Geschäftsführung: Auf Theres Friewald-Hofbauer folgt Doris Hofbauer. Die langjährige Mitarbeiterin der Europäischen ARGE verfügt über umfassende Erfahrung in den Themenfeldern Landentwicklung und Dorferneuerung sowie über ein breites Netzwerk in den Mitgliedsregionen. Theres Friewald-Hofbauer, die die Geschicke der ARGE seit deren Gründung als Geschäftsführerin leitete, bleibt der ARGE als Konsulentin erhalten.

Einen wesentlichen Schwerpunkt der Beratungen bildete das Arbeitsprogramm für die kommenden Jahre. Die Europäische ARGE will ihre Rolle als europäische Wissens-, Austausch- und Vernetzungsplattform weiter ausbauen. Erfolgreiche Projekte, praxiserprobte Lösungsansätze und Erfahrungen aus Dörfern, Gemeinden und Regionen sollen künftig noch intensiver aufbereitet und über Länder- und Regionsgrenzen hinweg bekannt gemacht werden. So sollen beispielhafte Initiativen Gemeinden und Dörfer dabei unterstützen, geeignete Lösungsansätze für ihre eigenen Herausforderungen zu finden.

Bewährte Austauschformate wie Fachexkursionen, Konferenzen und „Online Breakfasts for Village Renewers“ sollen weitergeführt und durch neue Angebote ergänzt werden. Eine zentrale Rolle soll dabei das EV!RA-Netzwerk aus ehemaligen Teilnehmergemeinden des European Village Renewal Award, Expert:innen verschiedener Bereiche der ländlichen Entwicklung sowie Vertreter:innen der rund 20 Mitgliedsregionen der ARGE spielen.

Mit dem neu gewählten Präsidium und dem ambitionierten Arbeitsprogramm setzt die ARGE auf Kontinuität und Weiterentwicklung. Im Mittelpunkt bleibt das gemeinsame Ziel, Dörfer, Gemeinden und Regionen in ihrer Zukunftsfähigkeit zu stärken, Wissen und Erfahrungen zu teilen, die Zusammenarbeit über administrative und nationale Grenzen hinweg zu vertiefen und die gesamtgesellschaftliche Bedeutung ländlicher Räume ins Bewusstsein zu rücken.

©NLK Khittl