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Ressourcenreich ländlicher Raum
Holger Magel, Präsident des UN-Habitat Professionals Forum
Ressourcenreich(er) ländlicher Raum.
Plädoyer für ein nachhaltiges Landmanagement und eine aktive Bürgergesellschaft
Zukunftsraum oder unerfüllter Zukunftstraum?
Blaise Pascal hat einmal gesagt: „Nur weil wir die Gegenwart nicht recht zu erklären und zu erforschen verstehen, bemühen wir uns geistreich um die Einsicht in die Zukunft.“ Das ist es wohl nicht, warum wir Landentwickler, Dorferneuerer oder neuerdings auch Experten der Ländlichen Entwicklung so viel und so gerne von der Zukunft, vom Zukunftsraum oder gar Zukunftstraum ländlicher Raum reden.
Natürlich wissen wir, wie es aussieht um die ländlichen Räume in Europa und auf der Welt, selbstverständlich wissen wir von ihren gegenwärtigen großen Gefährdungen und ihren gewandelten und unveränderten Realitäten. Es muss also etwas anderes sein, warum und was uns seit Jahrzehnten immer wieder über die und von der Zukunft der ländlichen Räume sprechen und schreiben lässt. Ist es ein sich und andere befeuernder Optimismus gemäß dem Motto „Wer nicht den Mut hat zu träumen, der hat nicht die Kraft zu handeln?“ oder ist es ein bewusstes Dagegenhalten, weil man sieht, dass global und kontinental Vieles in Richtung Urbanisierung, Metropolisierung und Bildung von europäischen Städtenetzen läuft, was aus politischer, ökonomischer und auch wissenschaftlicher Sicht vielfach als unaufhaltsam angesehen und zumindest innerlich längst akzeptiert wird.
Seit Jahrzehnten nun hören wir also die Botschaften vom ländlichen Raum als „Lebensraum der Zukunft“, vom „Zukunftsraum ländlicher Raum“, wie gerade eben wieder von Markus Holzer oder, so ein Buchtitel von Alois Glück und mir, vom „Das Land hat Zukunft“… All das hören wir fast wie seinerzeit das biblische Volk vom gelobten Land und fragen uns, wann wird das Realität nicht nur für einige eher wohlhabende oder kinderreiche Stadtflüchtlinge, sondern für möglichst viele? Wenn man die gewandelten Realitäten betrachtet, scheint es, dass wir weiter denn je davon entfernt sind. Immer öfter wird nämlich darüber gesprochen, ob und wie lange noch wir es uns z.B. in Deutschland leisten können, überall im Lande, also auch im Oderbruch oder in der Uckermarck für gleichwertige Lebensbedingungen sorgen zu wollen, immer deutlicher wird, dass mit dem Wegbrechen hoher Agrarquoten in Osteuropa leider auch Arbeitsplätze, Lebensstandard und die Jugend für den ländlichen Raum verloren gehen, von den Problemen in Afrika oder Asien, mit denen ich ständig im Rahmen des Habitat Professionals Forum oder auch im Rahmen meines internationalen Master Studiengangs Land Management and Land Tenure an der TU München konfrontiert bin, gar nicht zu reden.
Und natürlich stellt sich dabei auch mir sehr oft die Frage, ob das ein aussichtsloses Rudern gegen den Trend, gar ein Kampf gegen Windmühlen ist, natürlich erfassen einen immer wieder Zweifel, ob dieser Einsatz für die ländlichen Räume, für die Erhaltung und Wertschöpfung ihrer Ressourcen und Potenziale, für ihre Menschen und ihre natürlichen Schätze nicht aussichtslos ist – überdies wenn einem mehrfach widerfährt, dass die sog. „große Welt“ sich nun vor allem auf die Städte stürzt und gestürzt hat. Erinnern Sie sich noch an die Botschaft des Weltstädtekongresses Urban 21 in Berlin? An das was Bundeskanzler Schröder formuliert hat: Die Zukunft gehört den Städtern! Hätte es im Rahmen des diesjährigen Weltarchitekturkongresses in Istanbul nicht wenigstens den kleinen weitgehend unbeachteten Vortrag über „The proto sustainable Chinese village as Generator of the future Chinese city“ gegeben, wäre ich ziemlich verzweifelt heimgefahren, enttäuscht über das Nicht-Interesse eines wichtigen Berufsstandes an der zumindest zu diskutierenden Unverzichtbarkeit einer Balance zwischen Stadt und Land. Sixtus Lanner, der bereits in den 70er Jahren das Land-Thema popularisierte, hat immer wieder den ehemaligen französischen Premierminister Edgar Faure zitiert: „Wenn das Land nicht mehr atmet, ersticken die Städte.“ Und ich habe dieses Zitat längst auch chinesischen Politikern und Kollegen vorgehalten, die nun – endlich – sich um die gefährdeten ländlichen Regionen im Westen des „Reiches der Mitte“ kümmern wollen. Dieses „Reich der Mitte“ ist nämlich in großer Gefahr, aus der Balance zu geraten. Dieselben chinesischen Kollegen hören mir nun selbst leidgeplagt aufmerksamer als früher zu, wenn ich aus Hans Sedlmayrs unvergessenem Meisterwerk „Verlust der Mitte“ (Sie merken die Parallelität) die tausend- und millionenfach erwiesene Wahrzeit zitiere:
„Die Erde, von der er lebt, zwingt den Menschen einzusehen, dass gewisse Formen seines Denkens und Handelns zerstörerisch sind und zur ´Verwüstung´ im buchstäblichen Sinne führen. Das anorganische, mechanische Denken wird durch die Erde selbst widerlegt…“
Vielleicht müsste ich aber nicht nur chinesischen oder UN-Spitzenvertretern z.B. in Nairobi, sondern auch deutschen und europäischen Meinungsführern aus den Ballungszentren, aus Wirtschaft und Wissenschaft einen weiteren, ebenfalls überaus seherisch begabten österreichischen Wissenschaftler vorhalten, nämlich Prof. Johann Millendorfer: Er hat nicht nur die berühmten LILA-Prinzipien geprägt, sondern vor allem von der „Nachfrage nach Bäuerlichkeit“ gesprochen, wobei er Bäuerlichkeit als eine Grundhaltung „bewahrender Progressivität“ bezeichnet hat und in der einerseits bewahrende Werte wie Glaube, Familie, positive Einstellung zu allem Lebendigem, „Kinder und Rinder“, schonende Behandlung des Bodens, Beständigkeit, Bejahung des Heimatortes etc. ebenso Platz haben wie andererseits progressive Lerneffizienz aufgrund ständigen Umgangs mit land-typischen komplexen lebenden Organismen und Strukturen.
Millendorfer sprach vor rd. 20 Jahren von der Nachfrage nach Bäuerlichkeit (die in Österreich ungleich „gesellschaftsfähiger“ ist als anderswo) und wurde vielfach missverstanden angesichts doch so offensichtlich unverminderten Bauernsterbens oder rückläufiger Bedeutung von allem Agrarischen. Er hatte aber im Kern recht wie im Übrigen auch mit seinem frühen Verweis auf das Aufkommen des 6. Kondratieff-Zyklusses mit dem sowohl innovativen wie auch ökonomisch bedeutsamen Streben nach Sinn, nach seelischer und körperlicher Gesundheit. Vielleicht würde Millendorfer angesichts unserer heutigen Krisen im Gesundheitswesen und ihrer völlig unzureichenden Bewältigungsstrategien darauf hinweisen, was das einzig Richtige wäre: Nämlich in die Gesunderhaltung zu investieren.
20 Jahre nach Millendorfers Nachfrage nach Bäuerlichkeit sollten wir heute besser von der Notwendigkeit des Ländlichen sprechen und hierbei an all die reichlich gegebenen physischen und immateriellen Ressourcen und Potenziale denken, die die ländlichen Räume und ihre Menschen auch unter gewandelten Agrarverhältnissen und -strukturen nach wie vor prägen, beeinflussen und leiten. Wenn die Notwendigkeit des Ländlichen – in englisch wohl von countryside – und dessen Ressourcen begriffen sind, kommt die Nachfrage von selbst, wie sie z.B. auf dem Tourismus- , hier im speziellen auf dem Gesundheitstourismussektor längst eingesetzt hat.
Nicht nur die „ökologischen Fußabdrücke“ städtischer Zentren, aber diese ganz besonders ,zeigen, dass die Stadt das Land braucht, oft ver- und aufbraucht, zuweilen sogar aus- und leersaugt. Das Ergebnis in vielen Ländern unserer Erde ist desaströs: Die Städte selbst werden größer und größer, immer unregierbarer und chaotischer; Slums, Armut, Kriminalität, Krankheiten und himmelschreiende Ungerechtigkeiten prägen die großen Städte dieser Welt wie umgekehrt in den ländlichen Räumen leere und überalterte Dörfer zurückbleiben und in ihrer Trostlosigkeit und fehlenden Kraft für endogene Entwicklungen den Auftakt für einen weiteren „Circulus vitiosus“ bilden.
Faire Partnerschaft zwischen Stadt und Land
Was wir dringend brauchen, ist gegenseitige Achtung und Anerkennung im Geiste einer fairen Partnerschaft von Stadt und Land. Es darf hierbei kein oben und unten, kein hierarchisches Gefälle geben. Natürlich braucht das Land die Dynamik und Kraft der Städte, in „fachchinesischer“ Sprache den ökonomischen und kulturellen Bedeutungsüberschuss der Städte, vor allem deren Märkte, Infrastrukturen und Arbeitsplätze, aber das darf nicht zu einer Attitüde von einseitigen Abhängigkeiten und Überlegenheiten führen. Auch nicht zu der Geisteshaltung: Der einzig sinnvolle Zukunfts-, Innovations- und deshalb auch Investitionsraum sind die Städte!
Vieles würde das schlechte Verhältnis zwischen den städtischen und ländlichen Kommunalen Spitzenverbänden verbessern, wenn auch endlich anerkannt würde, wie notwendig der ländliche Raum, wie notwendig ländliches Denken, kurzum das Ländliche gerade auch für die Städte(r) und für die Gesamtgesellschaft sind. Ländliche Räume, ländliches Denken oder das Ländliche basieren im Sinne von Johann Millendorfer (dessen Nachfolger im Auftrag des Bayer. Landwirtschaftsministeriums die Werte und Ressourcen der ländlichen Räume ökonomisch erfasst und kapitalisiert haben) auf spezifischen, vielfach unser Überleben sichernden und viele städtische Probleme lösenden Ressourcen, die das Wort vom „Ressourcenreich ländlicher Raum“ bzw. vom ressourcenreichen Land mehr als rechtfertigen. Diese Ressourcen, Schätze, Werte, Potenziale oder Charakteristika sind im Verlaufe der geistig sehr stürmischen Dorferneuerungsbewegung in den 80er und 90er Jahren vielfach beschrieben worden; selbst die eher nüchtern formulierenden Europäische Kommission und der Europarat haben nach ihrem Eintritt in die Ländliche Raum- sowie Dorferneuerungsbewegung Anfang der 90er Jahre immer wieder diese Ressourcen, diese unverwechselbaren ländlichen Charakteristika beschrieben. Und sie sind „geerdet“, operationabel ,praktikabel gemacht worden.
Es war ein kolossaler Fortschritt, der Franz Fischler zu verdanken ist, dass sich die europäische Sicht der ländlichen Entwicklung – soweit es finanzpolitisch überhaupt möglich war – vom anfangs zu agrarischen weiterbewegt hat zur allseits und allzeit existierenden kommunalen Ebene und Sicht. Das ist wichtig und richtig, denn hier auf lokaler Ebene spielen sich anschaulich und konkret Leben, Wohnen, Arbeiten, Bilden und Erholen ab, hier werden die Ressourcen benutzt, gepflegt, verbraucht und geschaffen! Auf diese Gesamtheit von für ihren Lebensraum gesamtverantwortlichen Kommunen und Bürgern müssen wir uns stützen, wenn es um Maßnahmen zur Behebung von Schwächen und um die Begegnung von Gefährdungen geht.
Im Dorf bin ich universal
Am schönsten und komplettesten hat wohl Leopold Kohr das „Ressourcenreich ländlicher Raum“ beschrieben. Ich möchte ihn zitieren, um der Gefahr einer oberlehrerhaften (im Übrigen x-fach wiedergegebenen )und dann trotzdem lückenhaften Aufzählung einzelner Ressourcen zu entkommen. Der Salzburger Philosoph der kleinen Einheit und große Freund der Dorferneuerung hat gesagt:
„Im Dorf höre ich auf Provinzler zu sein. Im Dorf bin ich Universalist.“
Universalist –so verstehe ich ihn- in einem komplexen Kosmos, in einer ganzheitlichen Lebenswelt von Menschen, Tieren, Pflanzen mit allen damit verbundenen konkret spür- und formbaren Lebensformen, Lebensqualitäten und natürlichen Kreisläufen.
Dieser „Kosmos des Ländlichen“ bietet aber nicht nur den im ländlichen Raum lebenden Menschen ein hohes Maß an Ressourcen und Be-Reich-erung, sondern auch – und das war ja gerade die Botschaft Millendorfers und das muss neuerlich die Botschaft dieser Europäischen Arge und dieses Kongresses sein – den Städten. All dies ist gefährdet, weil es weniger denn je einen autonomen ländlichen Raum gibt, weil vor allem die Balance nicht mehr stimmt. Dann auch helfen die schönsten Lobpreisungen und Schwärmereien über das Leben auf dem Lande, über Eigenhilfe, Naturnähe, Überschaubarkeit, Nachbarschaft ,Kreislaufdenken etc. nicht weiter. Gefragt sind die grundlegenden ökonomischen Strukturen und Rahmenbedingungen! Immerhin hat die bayerische Regierungspartei bei ihrem jüngsten Kongress zum ländlichen Räum trotz bedrohlicher demographischer Daten und alarmierender Abwanderungstrends in einigen nord- und ostbayerischen Regionen erklärt, dass sie an der Entwicklung aller ländlichen Räume festhalten wolle. Abwanderung –so der einflussreiche Klubobmann der CSU Joachim Herrmann – dürfe nicht als „unabänderliches Schicksal“ hingenommen werden. Herrmann verweist dabei auf die 70er Jahre, als man schon einmal von (damals noch) Bonner Seite angesichts erdrückender negativer Trends ganze Landstriche wie z.B. den Bayerischen Wald „passiv sanieren“ wollte und als die Bayerische Staatsregierung mächtig und letztlich erfolgreich dagegen hielt.
Der Geist (und die Mentalität) verändert die Welt
Hier galt, was wohl überall gilt: „Der Geist, die Einstellung verändert die Welt.“
Wenn wir, angesichts natürlich unübersehbarer demographischer, finanzieller, struktureller und sonstiger Probleme, die wir mit dem flotten Slogan „ärmer, älter, weniger und bunter“ zu umschreiben versuchen, anfangen, zu resignieren und uns auf die sog. nicht beeinflussbaren Sachzwänge wie auf die heutzutage allzugern benutzte Globalisierung zurückzuziehen, dann haben wir schon verloren. Es ist eben ein großer Unterschied , sich infolge demographischer Entwicklung bewusst und pro-aktiv auf vernünftige Maßnahmen z.B. des Stadt- oder Dorfumbaus oder auf die Anpassung bzw. Neukonzeptionierung von Wohn- und Infrastrukturen zu konzentrieren oder sich resignativ und seufzend mit der Ausblutung und Ausdünnung ganzer Regionen zufrieden ,d.h. geschlagen zu geben und dies dann wie folgt zu umschreiben: „Die… Mittel können dann teilweise dazu verwendet werden, in Regionen ohne erkennbare Entwicklungschancen die Mindestversorgung aufrecht zu erhalten…“
Darüber und auch über die konkreten fachlichen Herausforderungen wird bei diesem Kongress intensiv zu reden sein. Dieses angesprochene notwendige sowohl realistische wie auch optimistisch-aktive Eingreifen gehört für mich zum Bestandteil jedes Guten Regierens. Zum „Guten Regieren“ gehört für mich auch das Herbeiführen eines gedeihlichen Miteinanders von Stadt und Land im Sinne des weltberühmten Freskos von Ambrogio Lorenzetti im Rathaus von Siena anstelle einer Tolerierung von Darwinismus und Verdrängungswettbewerb. Es wäre schön, wenn diesbezüglich seitens der EU sehr genau oder noch strikter auf diesbezügliche programmatische Schritte und Weiterentwicklungen in den Länder- und Regionalprogrammen geachtet würde.
Zu „Good Governance“ gehören schließlich – und dies besonders im Hinblick auf die gebotene Stärkung der ländlichen Räume und zur bewussten Wahrnehmung und Nutzung ihrer reichlichen Ressourcen – einerseits die noch viel stärkere Mobilisierung ihrer bürgerschaftlichen Potenziale – denn mit Staat und Wirtschaft alleine bewältigen wir die Zukunft immer weniger – und andererseits das bewusste Vorhalten und zur Verfügung stellen von Landmanagementkompetenzen und -strukturen im Sinne der „Quadrophonie von aktivierendem Beraten, Planen, Ordnen und Bauen“.
Wir alle wissen und sind auch stolz darauf, dass gerade die Land –typischen Maßnahmen der Dorferneuerung und Landentwicklung besonders leuchtende Beispiele von Bürgerbeteiligung, Bürgerengagement und Bürgergesellschaft sind und sogar Maßstab waren für Agenda 21 Prozesse und Stadterneuerung.
So sehr ich einerseits ein weiterhin notwendiges Erstarken einer Aktiven Bürgergesellschaft propagiere, so sehr bin ich zugleich ein Verfechter kompetenter staatlicher Institutionen mit dem Auftrag zur Wahrnehmung eines nachhaltigen Landmanagements, das natürlich weit mehr ist als nur innerhalb vorgegebener mehr oder weniger agrargeprägter Förderschienen und Programme zu handeln. Landmanagement ist letztlich die bewusste Sorge um Lebensqualität und Lebensstrukturen im ländlichen Raum basierend auf allen Tätigkeiten im Sinne der vorerwähnten Quadrophonie auf und rund um unsere begrenzte Ressource Grund und Boden. Dazu brauchen wir Institutionen, die im Auftrag von uns allen und als Partner der Bürger und Wirtschaft handeln. Prof. Michael Steiner vom Joanneum-Research-Center in Graz hat dazu unmissverständlich gesagt:
„Staatliches Eingriffen legitimiert sich an der Notwendigkeit, einen Wandel zu unterstützen, der aus sich heraus nicht oder nicht schnell genug stattfinden würde.“
Diese Notwendigkeit sehe ich ohne Zweifel trotz oder neben Potenzialen zur Eigenentwicklung, trotz Bürgergesellschaft und der angestrebten „neuen Verantwortungsgemeinschaft von Staat und Bürgern“ im ländlichen Raum klar gegeben. Der Staat (und dazu zähle ich auch die EU) ist weiterhin gefordert; er muss von sich aus den Wandel pro-aktiv unterstützen.
Steiner fordert aber noch etwas sehr Wichtiges, was bei den hinter uns liegenden oder gegenwärtigen Verwaltungsreformen m.E. leider viel zu wenig bedacht worden ist:
„Eine Stufenordnung der Politik bedeutet eine Zuordnung von Aufgaben an diejenigen Institutionen, die die Macht haben, diese auch durchzusetzen sowie eine entsprechende Assignation von Zielen und Instrumenten.“
Theres Friewald-Hofbauer (Kongressorganisatorin und -moderatorin), Wien; LH Erwin Pröll (Vorsitzender der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung), St. Pölten; Marija Markes, Slowenien; Landesrätin Doraja Eberle, Salzburg; Holger Magel, München
Dorferneuerung: Erneuerbare Energie im Vormarsch
Zahllose europäische Gemeinden und Dörfer sind Vorbilder für die Nutzung ”saube-rer”, erneuerbarer Energien. Das zeigen die zahlreichen Beiträge der neuesten Ausgabe der Zeitschrift ”Dorferneuerung international”, die die aktualisierten Referate des 4. Europäischen Dorferneuerungskongresses in Uherské Hradiste, Tschechien, zum Thema ”Energie im ländlichen Raum” enthält.
”Gerade jetzt, wo die USA der Kyoto-Vereinbarung den Rücken kehren, muss sich Europa verstärkt für den Klimaschutz einsetzen”, konkretisiert der Vorsitzende der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung, Dr. Erwin P r ö l l , in seinem Grundsatz-beitrag. Mut dazu machen die zahlreichen Projekte aus Tschechien, Schweden, Dänemark, Luxemburg, Deutschland und Österreich, die in der neuesten Ausgabe der von der ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung herausgegebenen Zeitschrift ”Dorferneuerung in-ternational” beschrieben werden.
Soziale Komponenten solcher Projekte werden ebenso beleuchtet wie Vorgangsweisen bei der Durchführung.
Neben den Energiethemen enthält das Magazin News aus der europäischen Dorferneue-rungsfamilie. So wird über
– die Dorferneuerungsexkursion 2001,
– die Konferenz ”rural 21” in Potsdam,
– über das Dorf im Einflussbereich von Großstädten sowie
– über Neuestes aus der Dorferneuerung in Bayern und Sachsen berichtet.
Außerdem wird bereits der Dorferneuerungspreis 2002 angekündigt und über Kriterien, das Procedere und Termine informiert.
Dokumentationsbände
Die Dokumentationsbände bieten die Möglichkeit einer Nachbetrachtung der einzelnen Europäischen Dorferneuerungspreise. Sie enthalten umfangreiche Projektbeschreibungen, kompakte Infos zur inhaltlichen Ausrichtung und organisatorischen Umsetzung der Wettbewerbe sowie zahlreiche ausdrucksstarke Fotos – online zum Durchblättern und Herunterladen bereitgestellt sowie mit der Möglichkeit zur Bestellung der gedruckten Versionen.
Teilnehmer seit 1990
Von Albeck bis Żyrowa: Die alphabetische Liste jener Dörfer, Gemeinden und Regionen, die den Europäischen Dorferneuerungspreis durch ihre Teilnahme mitgeprägt haben, ist erfreulich lang.
Motto & Sieger
1990: „Internationaler Erfahrungsaustausch“
Dorfbeuern | Salzburg | Österreich
1992: „Dabei sein ist alles“
Illschwang | Bayern | Deutschland
1994: „Eigeninitiative ist Trumpf“
Steinbach an der Steyr | Oberösterreich | Österreich
1996: „Umfassende Dorferneuerung“
Beckerich | Luxemburg
1998: „Kreativ – innovativ – kooperativ“
Obermarkersdorf | Niederösterreich | Österreich
2000: „Ohne Zukunft keine Vergangenheit“
Kirchlinteln | Niedersachsen | Deutschland
2002: „Grenzen überschreiten“
Großes Walsertal | Vorarlberg | Österreich
2004: „Aufbruch zur Einzigartigkeit“
Ummendorf | Sachsen-Anhalt | Deutschland
2006: „Wandel als Chance“
Koudum | Niederlande
2008: „Zukunft durch gesellschaftliche Innovationen“
Sand in Taufers | Südtirol | Italien
2010: „Neue Energie für ein starkes Miteinander“
Langenegg | Vorarlberg | Österreich
2012: „Der Zukunft auf der Spur“
Vals | Graubünden | Schweiz
2014: „besser.leben.“
Tihany | Komitat Veszprém | Ungarn
2016: „offen sein“
Fließ | Tirol | Österreich
2018: „we!ter denken“
Hinterstoder | Oberösterreich | Österreich
2020: „Lokale Antworten auf globale Herausforderungen“
Hofheimer Land | Bayern | Deutschland
2022: „Brücken bauen“
Stadtschlaining | Burgenland | Österreich
2024: „Lust auf Zukunft“
Kostelní Lhota | Mittelböhmen | Tschechische Republik
JurorInnen seit 1990
Den Jurorinnen und Juroren kommt im Wettbewerb um die Europäischen Dorferneuerungspreise eine wesentliche Rolle zu. Sie erarbeiten – aufbauend auf den aktuellsten Erkenntnissen und Herausforderungen für die ländlichen Lebenswelten – die Kriterien und geben damit die Richtung vor. Sie bewerten die eingereichten Dossiers der Wettbewerbsteilnehmer und verifizieren bzw. korrigieren und vertiefen ihre ersten Eindrücke bei den Vor-Ort-Besichtigungen, die in Kleingruppen durchgeführt werden. Die Bereisungsteams teilen ihre Erkenntnisse mit dem Jurykollegium, das schließlich die Entscheidung über die Zuerkennung der Preise trifft.
Dies setzt eine eine höchst kompetente, umfassend qualifizierte, vielfältig konditionierte und geografisch weit gestreute Zusammensetzung des Gremiums voraus, dessen Expertisen und praktischen Erfahrungen alle für die Entwicklung ländlicher Gemeinwesen relevanten Themenfelder abzudecken vermögen.
So ist es im wahrsten Sinn des Wortes eine lange und auch „bunte“ Liste an Persönlichkeiten, die sich seit Bestehen des Europäischen Dorferneuerungspreises einmalig, mehrmalig oder oftmalig ihr Können, ihr Wissen und ihr Engagement zur Verfügung gestellt und im Kreis der Jury mitgewirkt haben. Die aktuelle Wettbewerbsjury entspricht dem ExpertInnenbeirat, dem gemäß der Satzungen der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung eine beratende Funktion mit Fokus auf den Europäischen Dorferneuerungswettbewerb zukommt.
Alle Jurymitglieder in alphabetischer Reihenfolge:
Wolfgang ALFONS
Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, Fachbereich Dorf- und Stadterneuerung, Ortskernbelebung
Krems, Niederösterreich
Jurymitglied 2022, 2024
Josef ATTENBERGER †
Bayerisches Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten
München, Bayern
Jurymitglied 1998, 2000, 2002, 2004, 2006, 2008, 2010
Jitka BARCALOVÁ
Ministerium für regionale Entwicklung der Tschechischen Republik
Referat für ländliche Entwicklung, Abteilung Regionalpolitik
Prag, Tschechische Republik
Jurymitglied 2022, 2024
Szabolcs BÉRCZI
Gesellschaft Ungarischer Urbanisten (Magyar Urbanisztikai Társaság – MUT), Abteilung Dorferneuerung
Budapest, Ungarn
Jurymitglied 2020, 2022, 2024
Johan Winston BOEKHOVEN
Bürgermeister der Gemeinde Nijefurd
Nijefurd, Niederlande
Jurymitglied 2008, 2010
Endre BOGNÁR
Gödöllő, Ungarn
Jurymitglied 1990
Georges CALTEUX
Ministerium für Kultur, Abteilung Landschaftspflege und Denkmalschutz
Luxemburg
Jurymitglied 1990
Silvia ČIAKOVÁ
Slowakische Umweltagentur
Banská Bystrica, Slowakei
Jurymitglied 2020
Ivona CIMERMANOVÁ †
Slowakische Umweltagentur
Banská Bystrica, Slowakei
Jurymitglied 2008, 2010, 2012, 2014
Hannes CLAUSS
Bürgermeister der Gemeinde Wülknitz
Wülknitz, Sachsen
Jurymitglied 2008
Zlatica CSONTOS ŠIMOŃÁKOVÁ
Abteilung für Biodiversität und Landschaftsschutz
Ministerium für Umwelt der Slowakischen Republik
Bratislava, Slowakische Repubik
Jurymitglied 2022, 2024
Michaela DAUBNER
Abteilung Landschaft, Siedlungen und Regionen
Slowakische Umweltagentur
Banská Bystrica, Slowakische Republick
Jurymitglied 2020
Angelika DIESENREITER
Vizebürgermeisterin der Gemeinde Hinterstoder
Hinterstoder, Oberösterreich
Jurymitglied 2008, 2010, 2012
Beatrix DRAGO
Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern
München, Bayern
Vorprüferin 1996, 1998, 2002
Jurymitglied 2004, 2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020
Alfons DWORSKY
Universität Hannover, Fachbereich Architektur
Hannover, Niedersachsen
Jurymitglied 2000, 2002, 2004, 2006, 2008
Petra EICHLINGER
GESTALTE(N) – Baudirektion im Amt der NÖ Landesregierung
St. Pölten, Niederösterreich, Österreich
Jurymitglied 2022, 2024
Hansjörg FASTNACHT
Ministerium für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Stuttgart, Baden-Württemberg
Jurymitglied 1990
Péter FAZAKAS
Komitatsrat des Komitats Vas
Szombathely, Ungarn
Jurymitglied 1990
Jenna FELLER
Ministerium für Landwirtschaft, Weinbau und die Entwicklung des Ländlichen Raumes
Luxemburg
Jurymitglied 2024
Jan FLORIAN
Verein für ländliche Erneuerung der Tschechischen Republik
Brno, Tschechische Republik
Jurymitglied 2008, 2010
Martin FRANK
Lehrstuhl für Planen und Bauen im Ländlichen Raum
München, Bayern
Jurymitglied 2008
Arno FRISING
Ministerium für Landwirtschaft, Weinbau und die Entwicklung des Ländlichen Raumes
Luxemburg
Jurymitglied 2014, 2016, 2018, 2020
Camille GIRA †
Abgeordneter zum Luxemburgischen Parlament
Bürgermeister von Beckerich
Beckerich, Luxemburg
Jurymitglied 1998, 2000, 2002, 2004, 2006, 2008, 2010, 2012
Christel HABBE
Institut für regionale Architektur und Siedlungsplanung, Universität Hannover
Hannover, Niedersachsen
Vorprüferin 1990, 1992, 1994
Jurymitglied 1996
Peter HAIDER
Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen (SIR), Salzburger Gemeindeentwicklung
Salzburg, Salzburg
Jurymitglied 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020
Nadja HÄUPL
Hochschule Anhalt, Städtebau
Dessau, Sachsen-Anhalt, Deutschland
Jurymitglied 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2022, 2024
Juryvorsitzende 2022, 2024
Alfons HAUSEN
Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD)
Trier, Rheinland-Pfalz
Jurymitglied 2000
Darina HORKÁ
Valtice, Tschechien
Jurymitglied 2006
Marlene HRABANEK-BUNYAI
Verein „UNSER DORF“
Eisenstadt, Burgenland
Jurymitglied 2020, 2024
Wacław IDZIAK
Lanckorona, Polen
Jurymitglied 2022, 2024
Helmuth INNERBICHLER
Altbürgermeister von Sand in Taufers
Vahrn, Südtirol
Jurymitglied 2010, 2012, 2014, 2016, 2020
Peter JAHNKE
Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
München, Bayern
Vorprüfer 1990, 1992, 1994, 1996, 1998
Jurymitglied 2000, 2002
Michal JAROLÍMEK
Ministerium für Regionalentwicklung
Česke Budejovice, Tschechien
Jurymitglied 2002, 2004
Franz JOCHUM
Oberdrauburg, Kärnten
Jurymitglied 1996, 1998
Nikolaus JUEN
Amt der Tiroler Landesregierung
Innsbruck, Tirol
Vorprüfer 1998
Jurymitglied 2000, 2002, 2004, 2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020
Juryvorsitzender 2020
Iveta KAVCÁKOVÁ
Slowakische Umweltagentur
Banská Bystrica, Slowakei
Jurymitglied 2002, 2004, 2006
Charles KONNEN
Office National du Remembrement
Luxemburg
Jurymitglied 1996, 1998, 2000, 2002, 2004, 2006, 2008, 2010
Juryvorsitzender 2010, 2012, 2014, 2016, 2018
Matija KOVAČIČ
Biotechnische Fakultät der Universität Ljubljana
Ljubljana, Slowenien
Jurymitglied 1990, 1992
Robert KRASSER
Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen – SIR
Salzburg, Salzburg, Österreich
Jurymitglied 2022, 2024
Christian KROPFITSCH
Orts- und Regionalentwicklung
Amt der Kärntner Landesregierung
Klagenfurt, Kärnten, Österreich
Jurymitglied 2022, 2024
Angela KUNZ
Sächsisches Ministerium für Landwirtschaft Ernährung und Forsten
Dresden, Sachsen
Jurymitglied 1998, 2000, 2002
Lisa LANDERT
Fachbereich Agrarökonomie, Raum und Strukturen
Bundesamt für Landwirtschaft BLW
Bern, Schweiz
Jurymitglied 2022, 2024
Wilhelm LANDZETTEL †
Universität Hannover
Gehrden, Niedersachsen
Juryvorsitzender 1990, 1992, 1994
Carlo LEJEUNE
Büllingen, Ostbelgien
Jurymitglied 2004, 2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022, 2024
Hubert LIEBL
Lehrstuhl für Entwerfen und Ländliches Bauwesen der Technischen Universität München
München, Bayern
Vorprüfer 1998
Jurymitglied 2002
Holger MAGEL
Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Abteilung Ländliche Entwicklung
München, Bayern
Jurymitglied 1990, 1992, 1994, 1996, 1998, 2000
Kerstin MAHNEL
Lehrstuhl für Entwerfen und ländliches Bauwesen der Technischen Universität München
München, Bayern
Vorprüferin 1996
Marija MARKEŠ
Ministerium für Umwelt und Raumplanung
Ljubljana, Slowenien
Jurymitglied 1994, 1996, 1998, 2000, 2002, 2004, 2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022, 2024
Rasa MARTINAVIČIENE
Ministerium für Landwirtschaft, Departement für ländliche Entwicklung
Vilnius, Litauen
Jurymitglied 2004
Tanja MAYER
Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern
München, Bayern, Deutschland
Jurymitglied 2020, 2022, 2024
Karl MAYR
Niederösterreichische Agrarbezirksbehörde
St. Pölten, Niederösterreich
Vorprüfer 1996, 1998
Jurymitglied 2000, 2002, 2004, 2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020
Max MAYR †
Kleine Zeitung Graz
Graz, Steiermark
Jurymitglied 1990
Manfred MOSEL
Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege
München, Bayern
Jurymitglied 1990, 1992, 1994
Gábor ÓNODI
Szent István Universität
Gödöllő, Ungarn
Jurymitglied 2010, 2012, 2014, 2016, 2018
Diana ORTNER
Geschäftsstelle für Dorferneuerung & Lokale Agenda 21
Amt der Tiroler Landesregierung
Innsbruck, Tirol, Österreich
Jurymitglied 2022, 2024
Karl PARADEISER
Gemeindeentwicklung im Salzburger Bildungswerk
Salzburg, Salzburg
Jurymitglied 1992, 1994, 1996, 1998, 2000, 2002, 2004, 2006
Nina REBELEIN, vormals KIEHLBREI
Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern
München, Bayern, Deutschland
Jurymitglied 2022, 2024
Matthias REICHENBACH-KLINKE †
Lehrstuhl für Entwerfen und Ländliches Bauwesen der Technischen Universität München
München, Bayern
Jurymitglied 1994
Juryvorsitzender 1996, 1998, 2000, 2002, 2004, 2006
Karsten RICHTER
Bürgermeister der Stadtverwaltung Frohburg
Frohburg, Sachsen, Deutschland
Jurymitglied 2024
Leonhard RILL
Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Referat Dorferneuerung, Landespflege
München, Bayern
Jurymitglied 2012, 2014, 2016, 2018, 2020
Frank ROSE
Bürgermeister der Gemeinde Langenbernsdorf
Langenbernsdorf, Sachsen
Jurymitglied 2020, 2022
Heike ROOS
Denstedt bei Weimar, Thüringen
Jurymitglied 2004, 2006, 2008, 2010
Peter SCHAWERDA
Konsulent der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung
Jurymitglied 1990, 1992, 1994, 1996, 1998, 2000, 2002, 2004, 2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018
Johanna SCHMIDT-GROHE †
Bayerischer Rundfunk
München, Bayern
Jurymitglied 1990, 1992, 1994, 1996, 1998, 2000, 2002
Ehrenmitglied der Jury ab 2004
Dieter SCHOELLER
Steirisches Volksbildungswerk
Graz, Steiermark
Jurymitglied 1990
Karl SIEGHARTSLEITNER
Gemeinde Steinbach/Steyr
Steinbach/Steyr, Oberösterreich
Jurymitglied 1994, 1996
Bob STEICHEN
Ministerium für Landwirtschaft, Weinbau und die Entwicklung des Ländlichen Raumes
Luxemburg
Jurymitglied 2022
Ursula STRAUSS, vormals WERLUSCHNIG
Fachteam Baukultur
Abteilung 16 – Verkehr und Landeshochbau
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Graz, Steiermark, Österreich
Jurymitglied 2022, 2024
Isabel STREHLE
Freies Büro ISA
München, Bayern
Jurymitglied 2008, 2010
Anna TERLECKA-KROWICKA
Marschallamt der Woiwodschaft Niederschlesien, Abteilung für ländliche Räume
Wrocław, Niederschlesien
Jurymitglied 2012, 2014, 2016
Hubert TRAUNER
Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, Fachbereich Dorf- und Stadterneuerung, Ortskernbelebung
Krems, Niederösterreich
Jurymitglied 2020, 2024
Géza TOMPAI
Ministerium für Umweltschutz und Raumentwicklung
Budapest, Ungarn
Jurymitglied 1990, 1992, 1994
Veronika TŮŠOVÁ, vormals BERANOVÁ
Tschechisches Ministerium für Regionalentwicklung
Prag, Tschechische Republik
Jurymitglied 2012, 2014, 2016, 2018, 2020
Hans VERHEIJEN
Bürgermeister von Sittard-Geleen
Sittard-Geleen, Niederlande
Jurymitglied 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022
Bela VLČKOVÁ
Wirtschaftsministerium der Tschechischen Republik
Brünn, Tschechien
Jurymitglied 1996, 1998, 2000
Wolfgang WALLNER
Abteilung 9 – EU, Gesellschaft und Förderwesen
Referat Dorfentwicklung
Amt der Burgenländischen Landesregierung
Eisenstadt, Burgenland, Österreich
Jurymitglied 2022
Frank WEBER
Architekt
Autonome Provinz Bozen
Bozen, Südtirol, Italien
Jurymitglied 2022, 2024
Hartwig WETSCHKO
Amt der Kärntner Landesregierung
Klagenfurt, Kärnten
Jurymitglied 2000, 2002, 2004, 2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020
Mária ZAUŠKOVÁ
Slowakische Umweltagentur
Banská Bystrica, Slowakei
Jurymitglied 2016, 2018
Funktionen, Dienststellen und berufliche Tätigkeiten der Jurymitglieder entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt ihrer letztmaligen Tätigkeit als JurorInnen.