22. November 2013

„Der Fotowettbewerb ,European Rural Visions 2020’ hat auf beeindruckende Weise einmal mehr vor Augen geführt, wie wunderbar vielfältig sich einerseits die ländlichen Räume Europas darstellen und wie sehr andererseits die Landwirtschaft deren Bild prägt. Dass rund 250 Menschen aus Dutzenden Regionen Europas, darunter auch zahlreiche Kinder und Jugendliche, unserem Aufruf gefolgt und mehr als 700 Fotos eingereicht haben, ist ein deutliches Zeichen dafür, dass den Menschen Europa alles andere als egal ist. Und die hohe Beteiligung von (Groß-)StädterInnen gibt uns außerdem zu verstehen, dass die Sehnsucht nach vitalen ländlichen Räumen im Interesse aller ist“, zeigte sich der Vorsitzende der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung, Landeshauptmann Erwin Pröll, im Vorfeld der Siegerehrung des Fotowettbewerbes, die am 21. November 2013 in München stattfand, begeistert.

Kein geringerer als der bayerische Staatsminister Helmut Brunner, seines Zeichens auch stellvertretender Vorsitzender der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung, überreichte den Gewinnern des Wettbewerbes ihre Preise. „Wieder einmal sieht man, dass ein Bild oft mehr zu sagen vermag als tausend Worte. Und besonders viel sagten der Jury und den mehr als 13.000 Menschen in aller Welt, die sich am finalen Online-Voting beteiligten, die Bilder der Sieger“, fand Brunner anerkennende Worte.

In der Kategorie „Kinder bis 14 Jahre“ gelang es dem 14-jährigen Niederösterreicher Christoph Riegler junge FotografInnen aus Dortmund und Dresden mit einer stimmungsvollen Aufnahme in der Gegend seines Heimatortes Engabrunn auf die Plätze zu verweisen. In der Kategorie „Erwachsene“ konnte sich der Salzburger Publizist und Fotograf Walter Schweinöster vor TeilnehmerInnen aus Niedersachsen und Ungarn durchsetzen. Das Siegerfoto zeigt einen Südtiroler Bauern bei der Bewirtschaftung seiner Alm – schwere Handarbeit, auf die die Gesellschaft nicht verzichten kann, wenn ihr etwas an der Schönheit und Vitalität unserer Almen und der Kulturlandschaft im Allgemeinen liegt.

Preise, und zwar (bäuerliche) Produkte aus verschiedenen europäischen Regionen, gibt es für die fünf besten TeilnehmerInnen in jeder Kategorie. Auf die SiegerInnen wartet ein Aufenthalt in der vielfach ausgezeichneten Südtiroler Gemeinde Sand in Taufers. Dort ist auch das kürzlich mit dem Award for Excellence als nachhaltigstes und gastfreundlichstes Hotel Europas ausgezeichnete Designhotel Feldmilla beheimatet – und ist damit bestens als Quartier für die Gewinner von „European Rural Visions 2020“ geeignet.

Übrigens werden die aussagekräftigsten Fotos des Wettbewerbes in den nächsten Monaten auch im Rahmen einer mobilen Fotoausstellung an verschiedenen Plätzen Europas gezeigt. Erste Station wird im Jänner 2014 die Grüne Messe in Berlin sein.

Der Fotowettbewerb „European Rural Visions 2020“ wurde im Rahmen eines von der EU geförderten Projektes von der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung durchgeführt und von der Gemeinde Sand in Taufers sowie dem Designhotel Feldmilla unterstützt.

21. November 2013

Die Entscheidung im Fotowettbewerb „European Rural Visions 2020“, den die Europäische ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung im Rahmen des gleichnamigen EU-Projektes durchgeführt hat, ist gefallen.

Mehr als 700 Bilder von rund 250 größtenteils hoch professionell agierenden FotografInnen, die uns aus Dutzenden europäischen Regionen erreichten, haben einmal mehr die wunderbare Vielfalt europäischer Kulturlandschaften, die insbesondere von bäuerlicher Hand gezeichnet werden, gezeigt. Und auch mehr als zwanzig Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre haben uns im wahrsten Sinne des Wortes Einblick in ihre Sicht auf den ländlichen Raum gezeigt.

1. Platz Walter Schweinöster

2. Platz Anne Friesenborg

3. Platz Zoltan Gal

4. Platz Franz Weinhofer

5. Platz Rudolf Mörkl

Finalist Günter Müller

Finalist Armin Schiele

Finalist Raik Buhle

Finalist Jonathan Gross

luftaufnahmen

Finalist Christian Wakolbinger

Finalist Johann Gebhardt

21. November 2013

Menschen zeichnen Spuren. Besonders tiefe und einprägsame dann, wenn sie von Engagement und Tatkraft gekennzeichnet sind. Sie nehmen Einfluss auf die Natur, formen und gestalten das Land nach ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten und schaffen so unverwechselbare, identitätsstiftende Kulturlandschaften.

Vielfältige Kulturlandschaften sind einer der besonderen Reichtümer Europas. Um sie sichtbar zu machen, hat die Europäische ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung einen Fotowettbewerb unter dem Motto „European Rural Visions 2020“ ausgelobt. Doch wie ist es angesichts von Klimawandel und sich permanent verändernden Nutzungsansprüchen um die Zukunft unserer Kulturlandschaften bestellt? Wie viel Schutz benötigen sie, wie viel Entwicklung vertragen sie? Was gilt es zu unterlassen, was zu tun? Wer ist gefordert, was ist das Ziel?

Begeben Sie sich mit uns auf die Suche nach Antworten auf diese spannenden Fragen, denen sich die Konferenz „Kulturlandschaften im Spannungsfeld von Tradition, Produktion und Innovation“ widmet.

Termin: Donnerstag, 21. November 2013, 14.30 Uhr
Ort: Großer Sitzungssaal im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten,
Ludwigstraße 2, D-80539 München, Bayern, DeutschlandKonferenz Kulturlandschaften im Spannungsfeld von  Tradition, Produktion und Innovation

23. bis 26. September 2013

Die Europäische ARGE Land­entwicklung und Dorferneuerung organisierte heuer bereits zum 15. Mal eine Studienfahrt unter dem Motto „Von einander lernen, Europa miteinander zu gestalten“ zu lokalen, kommunalen und regionalen „Best Practice“-Beispielen für Landentwicklung und Dorferneue­rung nach Niederösterreich und Burgenland.

25. Juni 2013

Im Rahmen eines Stakeholder-Treffens, zu dem die Europäische ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung geladen hatte, wurden am 25. Juni 2013 in Brüssel ExpertInnen aus dem Bereich der ländlichen Entwicklung von hochrangigen Beamten der Europäischen Kommission mit brandaktuellen Infos über die neue Programmperiode 2014 bis 2020 versorgt. 15 TeilnehmerInnen aus Österreich, Deutschland, Italien, Belgien, Luxemburg und der Tschechischen Republik nahmen so die Möglichkeit wahr, mit Peter Kaltenegger und Ingeborg Zaiser von der Generaldirektion Landwirtschaft und Ländliche Entwicklung sowie Ulrich Kraus-Heiber von der Generaldirektion Regionalpolitik in einen regen Informations- und Erfahrungsaustausch zu treten.

Die Europäische Kommission hat für die neue Programmperiode in etlichen Bereichen Vorstellungen und Wünsche, die sich durchaus mit denen der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung decken. Dazu gehört die Anerkennung von Eigenleistungen und Pauschalrechnungen genauso wie die Konzentration auf besonders große Herausforderungen wie die demografische Entwicklung oder die Zersiedelung. Besonderen Wert wird die Kommission in Zukunft auf den innovativen Charakter von geförderten Projekten legen, die auch Leuchtturmfunktion einnehmen können – ein Ziel, das auch die ARGE seit vielen Jahren insbesondere mit der Verleihung des Europäischen Dorferneuerungspreises verfolgt.

Darüber hinaus sind Prozessbegleitung und interkommunale bzw. interregionale Kooperationen von besonders großer Bedeutung. Generell setzt die Kommission auf mehr Zusammenarbeit – angedacht ist dabei etwa die Einrichtung von Multifonds im Bereich der LEADER-Förderung oder die Unterstützung von thematischer Zusammenarbeit.

Nun gilt es, sich dafür stark zu machen, dass die nationalen Programme zur Ländlichen Entwicklung diese Intentionen auch tatsächlich berücksichtigen!

PS: Das Stakeholder-Treffen in Brüssel war gleichzeitig Auftakt der von der EU geförderten Kampagne „European Rural Visions 2020“ und damit einer Reihe von Veranstaltungen und Aktivitäten, die die ARGE in den kommenden Monaten umsetzen wird.

Die Europäische ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung veranstaltet im Rahmen eines von der EU geförderten Projekts einen europaweiten Fotowettbewerb unter dem Motto „European rural visions: created by farmers, supported by the EU“.

Ziel des Wettbewerbes ist es, die Attraktivität wie auch die enorme Bedeutung der ländlichen Räume Europas für die gesamte Gesellschaft ins Auge der Betrachtung zu rücken. Dabei sind in Motivwahl, Aufnahmeort oder fotografischer Technik der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist es für den Veranstalter des Wettbewerbes zu transportieren, dass das „Gesicht“ der ländlichen Kulturlandschaft eines ist, das wesentlich von der Landwirtschaft geprägt wird.

Die besten Fotos werden nicht nur mit attraktiven Preisen belohnt, sondern in Form einer mobilen Ausstellung einem breiten Publikum in ganz Europa zugänglich gemacht.

Der Wettbewerb wird in einer allgemeinen Kategorie sowie in einer Sonderkateogrie für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren ausgelotet.

Einsendeschluss ist der 15. Juli 2013

Neben bäuerlichen Produkten aus ganz Europa gibt es attraktive Urlaubsaufenthalte in Italien und Österreich zu gewinnen.

Teilnahme und technische Anforderungen:

Jede/r TeilnehmerIn darf höchstens 3 Bilder einreichen.

Bitte senden Sie die Fotos als Vorschaubilder (jpg.- oder tiff.-Datei), 1400 Pixel breit oder hoch (dürfen geschärft werden), mit dem Betreff „Fotowettbewerb“ unter Angabe des/der BildautorIn und des Aufnahmeortes per eMail (max. 5 MB pro Mail, Sprache Englisch oder Deutsch) an info@landentwicklung.org.

Die FotografInnen von Bildern, die für die mobile Ausstellung verwendet werden sollen, werden gesondert aufgefordert, die Bilder als Feindaten einzureichen: Diese müssen für einen großformatigen Druck geeignet sein und einen eindeutigen RGB-Farbraum aufweisen. Daten auf keinen Fall interpolieren! Bitte nur moderat schärfen!

Weitere Bestimmungen:

1) Urheberrecht und Recht am eigenen Bild

Die Einreichung von Bildern zu dem Wettbewerb beinhaltet die Zusicherung der TeilnehmerInnen, dass sie alleinige UrheberInnen der eingereichten Arbeiten sind, dass sie über diese Arbeiten und die daran bestehenden Nutzungsrechte frei verfügen können und dass die Bilder frei sind von Rechten Dritter. JedeR TeilnehmerIn hat außerdem dafür einzustehen, dass abgebildete Personen und/oder die Inhaber von Rechten, die an abgebildeten Objekten bestehen, die Einwilligung zur Veröffentlichung und Verwertung der Bilder in nachweisbarer Form erteilt haben und eventuell erforderliche behördliche Genehmigungen vorliegen. Die TeilnehmerInnen haften für sämtliche Schäden, die der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung durch das Fehlen der erforderlichen Einwilligung anderer Personen oder eine fehlende behördliche Genehmigung entstehen.

2) Nutzungsrechte

Sämtliche eingereichte Bilder – unabhängig davon, ob sie mit einem Preis ausgezeichnet werden, dürfen für das von der EU geförderte Projekt „European Rural Visions 2020“ und dessen publizistische Auswertung genutzt werden.  Dies betrifft insbesondere die gleichnamige mobile Ausstellung und sämtliche zum Projekt gehörigen Publikationen. Die Europäische ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung hat auch das Recht, die Bilder auf ihrer Webseite öffentlich zugänglich zu machen und sie an Zeitungs- oder Zeitschriftenredaktionen zum Zwecke der Berichterstattung über den Wettbewerb weiterzugeben.

Für die genannten Nutzungen können die TeilnehmerInnen keinen Anspruch auf ein Nutzungshonorar geltend machen.

Bei externen Anfragen wegen des Erwerbs von Nutzungsrechten an den Bildern werden den InteressentInnen die Kontaktdaten der jeweiligen TeilnehmerInnen bekannt geben.

3) Haftung

Das Risiko für den Verlust oder die Beschädigung von Bilddateien bei der Online-Übermittlung oder bei der Übersendung von CDs/DVDs tragen die TeilnehmerInnen. Eine Haftung der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung wird ausgeschlossen.

5) Schlussbestimmungen

Einsendungen, die den inhaltlichen, technischen und sonstigen Anforderungen dieser

Teilnahmebedingungen nicht oder nicht vollständig entsprechen, sind von der

Wettbewerbsteilnahme ausgeschlossen. Über die Zulassung von Bildern, bei denen die Erfüllung der Wettbewerbsanforderungen zweifelhaft ist, entscheidet die Jury. Die Entscheidungen der Jury sind unanfechtbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

KONTAKT FÜR RÜCKFRAGEN:

Europäische ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung, z. H. Doris Hofbauer

Domgasse 4/Stiege 2/16, 3100 St. Pölten, Österreich

Tel.: 02742/28559; E-Mail: hofbauer@landentwicklung.org