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LR Eichtinger empfängt die Jury
Anlässlich der 2. Bewertungssitzung empfängt Landesrat Martin Eichtinger die Jury des Europäischen Dorferneuerungspreises am 20. Juni 2018 im NÖ Landhaus.
30 Jahre Dorferneuerungspreis: Europäische Aushängeschilder
3. Mai 2018
Der Vertreter Niederösterreichs beim 15. Europäischen Dorferneuerungspreis ist die Statutarstadt Waidhofen an der Ybbs. Das gaben Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, der Vorsitzende der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung, Landeshauptmann a. D. Erwin Pröll, und Bürgermeister Werner Krammer in einem Pressegespräch im Landhaus in St. Pölten bekannt.
Für Landeshauptfrau Mikl-Leitner verbindet die Dorferneuerung und das Land Niederösterreich eine lange Erfolgsgeschichte. Viele Menschen seien bereit, sich in der Dorferneuerung freiwillig und ehrenamtlich zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen. Aufgabe des Landes sei es, diese Dynamik in den Regionen zu unterstützen, zu begleiten und in übergeordneten Fragen auch richtungsweisend vorzugeben. An konkreten Maßnahmen nannte sie regionale Beschäftigungs-Initiativen, die Breitband-Offensive für schnelles Internet in allen Regionen, die Initiative Landarzt zur bestmöglichen Gesundheitsversorgung am Land, die Dezentralisierungs-Offensive mit der Verlagerung von Arbeitsplätzen in die Regionen und den Ausbau von Straße und Schiene.
Die Landeshauptfrau erinnerte, dass die Projektwettbewerbe der Niederösterreichischen Dorf- und Stadterneuerung alle zwei Jahre durchgeführt werden. Der Sieger der Kategorie „Ganzheitlichkeit“ sei „ein Aushängeschild in Sachen Dorferneuerung“ und vertrete Niederösterreich auf europäischer Ebene im Zuge des Europäischen Dorferneuerungswettbewerbs. „Nur die Besten eines Landes aus 38 Regionen werden entsendet, das macht den Europäischen Dorferneuerungspreis, der heuer unter dem Motto ‚weiter denken‘ steht, so wertvoll“, so Mikl-Leitner. Die Preisverleihung findet im Herbst (September) in Fließ in Tirol statt. Die Landeshauptfrau ist überzeugt, dass Waidhofen an der Ybbs gut abschneiden werde und wünschte der Stadtgemeinde viel Erfolg.
Für Erwin Pröll soll die ARGE Orientierungshilfe geben bei der Weiterentwicklung des ländlichen Raums. Entscheidend bei der Dorferneuerung sind für ihn die Ganzheitlichkeit und Nachhaltigkeit, die Bereitschaft „das Heft selber in die Hand zu nehmen“ und in Zeiten der Globalisierung „die Eigenschaften, Einzigartigkeit und Lebensweisen“ der Regionen zu erhalten.
Der ARGE-Präsident betonte, dass der Wettbewerb um den Europäischen Dorferneuerungspreis seit dem Jahr 1990 ausgeschrieben wird und heuer zum 15. Mal stattfindet. Pröll ist überzeugt, dass Waidhofen an der Ybbs „unglaublich viel Potenzial in sich birgt und Chancen für ein gutes Abschneiden bei diesem Bewerb hat“.
Für Bürgermeister Krammer ist es eine besondere Auszeichnung, dass Waidhofen an der Ybbs als Niederösterreichs Vertreter teilnimmt. Waidhofen habe bereits seit 1988 in verschiedenen Ortsteilen im Rahmen der Dorferneuerung zahlreiche Projekte initiiert und umgesetzt. Heute zeichne Waidhofen neben einem historischen Stadtzentrum auch eine dörfliche Struktur aus.
Workshop für Teilnehmer am Europäischen Dorferneuerungspreis 2018
13. April 2018
Das Gute bestmöglich präsentieren – um diesem Anspruch gerecht zu werden, haben sich Vertreter/innen zahlreicher, am Europäischen Dorferneuerungspreis 2018 teilnehmenden Dörfer, Gemeinden und Regionen zu einem Workshop mit Juroren/innen in München eingefunden. Vor allem für die Gestaltung der Begutachtungen vor Ort, die im Mai und Juni stattfinden, konnten wichtige Anregungen und Tipps vermittelt und erste Bekanntschaften mit den Mitgliedern der Jury geknüpft werden.
2018-Einladung-Workshop.pdf
2018-Einladung-workshop-engl.pdf
Beeindruckende Bilanz – ambitionierte Vorhaben
16. Oktober 2017
Die Vollversammlung 2017 der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung, die am 16. Oktober 2017 in Krakau, Polen, stattfand, bot eine Rückschau auf ein beeindruckendes Arbeitsprogramm und einen Ausblick auf nicht minder ambitionierte Zukunftsprojekte. Neu im Kreis der Vollversammlungsmitglieder ist Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, die ab sofort das Land Niederösterreich in der ARGE vertritt. Als jüngstes Mitglied konnte die Niederösterreichische Dorf- und Stadterneuerung aufgenommen werden, die künftig von Erwin Pröll und Landesobfrau Maria Forstner repräsentiert wird.
„Große Ideen brauchen Zeit, um verstanden und in sinnvollen Projekten umgesetzt zu werden. Das betrifft auch die Entwicklung der ländlichen Räume in Europa, die lange nur aus der agrarpolitischen Perspektive gesehen wurde. Nicht zuletzt dank des 28-jährigen Engagements der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung sind Themen wie Leerstandsmanagement und Ortskernentwicklung, demographischer Wandel und soziale Erneuerung der Dörfer, um nur einige zu nennen, in der Gesellschaft und wohl auch bei vielen AgrarpolitikerInnen als zentrale Zukunftsthemen angekommen“, betonte der Präsident der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung, Landeshauptmann a. D. Erwin Pröll, bei der Vollversammlung 2017 der ARGE, die am 16. Oktober in der Landwirtschaftlichen Universität Krakau, Kleinpolen, abgehalten wurde. Die Wojewodschaft Kleinpolen ist seit September 2016 Mitglied der ARGE.
Die Bilanz, die Erwin Pröll und Geschäftsführerin Theres Friewald-Hofbauer über die vergangenen Monate zogen, konnte sich jedenfalls sehen lassen: Mit Konferenzen, Workshop, Netzwerktreffen einem Multimediawettbewerb und Ausstellungen auf der Grünen Woche in Berlin und der Agrotravel in Kielce zu Themen wie „European Rural Benefits & Innovations 2020“, „Naturschutz und Landwirtschaft – Vom Gegensatzpaar zum Erfolgsgespann einer innovativen Entwicklung der ländlichen Räume in Europa“ oder „Kleine Dörfer in großen Verwaltungsgemeinschaften“ wurde man auf überzeugende Weise dem Anspruch auf europaweitem Know-how-Transfer gerecht. Zum grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch trugen insbesondere auch eine Dorferneuerungsstudienfahrt nach Luxemburg und Belgien sowie der 14. Wettbewerb um den Europäischen Dorferneuerungspreis unter dem Motto „offen sein“ bei. Die abschließende Preisverleihung im September 2016 im ungarischen Tihany mit mehr als 1000 Gästen aus zahlreichen europäischen Ländern erwies sich dabei als ein wahres Fest der Begegnung, bei dem das europäische Wir-Gefühl reiche Nahrung erhielt. Die Herausgabe mehrerer Publikationen, darunter eine „Rural Roadmap – Best Practice einer nachhaltigen Entwicklung europäischer Dörfer und Landgemeinden“, und die Installierung einer interaktiven Online-Landkarte, wo man per Mausklick die besten europäischen Dorf- und Gemeindeentwicklungsprojekte aufrufen kann, komplettieren das umfangreiche und vielfältige Aktivitätenspektrum.
Von großer Brisanz für die Entwicklung der ländlichen Räume sind die Themen, derer sich die Europäische ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung 2015 annehmen will. „Zusammen wachsen – Zusammenwachsen. Integration und Migration im ländlichen Raum“ wird dabei ebenso Raum gegeben werden wie „Potenziale des LEADER-Programms für die ländliche Entwicklung“ oder „Aktive BürgerInnen und starke Regionen in einem geeinten Europa“. Zentralen Stellenwert wird schließlich auch der Europäische Dorferneuerungswettbewerb 2018 haben, der unter dem Motto „weiter denken“ steht und im Juni 2017 ausgelobt wurde.
Einstimmig und mit großer Freude haben die Ordentlichen Mitglieder der ARGE der Aufnahme des Vereins „NÖ Dorf-und Stadterneuerung – Gemeinschaft der Dörfer und Städte“, der durch Erwin Pröll und Landesobfrau Maria Forstner repräsentiert wird, in ihren Kreis zugestimmt.
Als eine große Wertschätzung, die der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung entgegengebracht wird, ist schließlich auch anzusehen, dass niemand Geringerer als die Regierungschefin selbst, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, das Land Niederösterreich in der ARGE vertritt. „Die Europäische ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung ist ein wertvolles und starkes Netzwerk, das Europas Dörfern eine Stimme gibt, grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch im Bereich der Entwicklung ländlicher Räume fördert und herausragende Leistungen der Landbevölkerung weithin sichtbar macht. Niederösterreich hat hier von Beginn an eine Schlüsselrolle eingenommen und daran soll sich auch in Zukunft nichts ändern. Daher ist es mir ein großes Anliegen, die politische Repräsentanz des Landes Niederösterreich in der Generalversammlung der ARGE persönlich zu übernehmen“, so das Statement der Landeshauptfrau.
Wage zu denken!
27. bis 29. September 2017
Wage zu denken! Potenziale und Grenzen für eine nachhaltige regionale Entwicklung – unter diesem Titel organisierte der Universitäts.club Wissenschaftsverein Kärnten vom 27. bis 29. September 2017 in Weissensee eine dreitägige Konferenz. ARGE-Geschäftsführerin Theres Friewald-Hofbauer war der Einladung zu einem Impulsreferat unter dem Titel „Dorfentwicklung und Dorfentdeckung – Bewährtes bewahren. Unbekanntes zulassen. Neues wagen.“ genauso gefolgt wie der Sprecher des Netzwerkes erfolgreicher Teilnehmer am Europäischen Dorferneuerungspreis Helmuth Innerbichler und Bürgermeister Martin Netzer aus Gaschurn, ebenfalls eine im Europäischen Dorferneuerungswettbewerb preisgekrönte Gemeinde.
Zukunftsfähigkeit für die ländlichen Räume!
Arbeit der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung durch „Masterplan. Aufschwung für den ländlichen Raum“ bestätigt. Erfolgreicher Teilnehmer am Europäischen Dorferneuerungspreis als Pilotgemeinde.
„Der von Minister Andrä Rupprechter initiierte Masterplan für den ländlichen Raum weist in die richtige Richtung, weil er Schwerpunkte aufgreift und Maßnahmenvorschläge bringt, die auf einen modernen, den Anforderungen von Gegenwart und Zukunft gerecht werdenden Lebens-, Arbeits- und Erholungsraum abzielen“, zeigt sich die Geschäftsführerin der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung,Theres Friewald-Hofbauer, erfreut.
Dass die im Masterplan aufgegriffenen Kapitel nahezu deckungsgleich jene Themenfelder widerspiegeln, die die ARGE in ihrer „Rural Roadmap. Leitbild für eine nachhaltige Entwicklung europäischer Dörfer und Landgemeinden“ vor drei Jahren herausgegeben hat, zeige deutlich, dass man in Österreich einen ganzheitlichen, tiefgreifenden und vernetzten Ansatz wähle, um die Vitalität des ländlichen Raumes zu gewährleisten. Friewald-Hofbauer: „Der Masterplan trägt in vielem die Handschrift der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung. Das ist letztlich nicht verwunderlich, ist er doch unter der Schirmherrschaft von ARGE-Präsident Erwin Pröll und – wie auch die Rural Roadmap – unter Einbindung von Bürgern/innen, Politik, Verwaltung sowie Experten/innen, nur eben auf europäischer Ebene, entstanden.“
Nun gelte es mit aller Anstrengung, Schritt für Schritt die Konkretisierung, Umsetzung und das Aufeinander-Abstimmen der im Masterplan angeregten Maßnahmen voranzutreiben und damit einen nachhaltigen Mehrwert für die gesamte Gesellschaft zu erwirken – dies sei freilich der mindestens genauso schwierige Part. „Unsere Erfahrungen in unserem Netzwerk von Akteuren in erfolgreichen Dorferneuerungsgemeinden zeigen aber, dass der Erfolg ländlicher Entwicklung maßgeblich vom politischen Willen und den entsprechenden Rahmenbedingungen sowohl auf nationaler als auch auf regionaler und kommunaler Ebene abhängig ist.“ Der Masterplan sei daher auch als wichtiges Signal für Verantwortungsträger/innen im ländlichen Raum zu werten.
Kirchberg an der Pielach: Erfolgreiche Teilnahme am Europäischen Dorferneuerungspreis und Pilotgemeinde für Audit
Das im Einklang mit dem Masterplan neu entwickelte Communal Audit des Landwirtschaftsministeriums ist für die ARGE, die seit vielen Jahren auf die Bedeutung von umfassender Prozessbegleitung setzt, besonders begrüßenswert. Mit dem niederösterreichischen Kirchberg an der Pielach fungiert denn auch ein Dorf als Audit-Pilotgemeinde, das im Zuge des im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindenden Wettbewerbes um den Europäischen Dorferneuerungspreis erfolgreich von der interdisziplinären und international besetzen Jury evaluiert worden ist. Kirchberg an der Pielach erreichte bei seiner Teilnahme 2016 die höchste Kategorie und war damit Sieganwärter.
Potenzielle Preisträger kommender Jahre können vom neuen Communal Audit zweifelsohne profitieren – der Europäische Dorferneuerungspreis 2018, der unter dem Motto „WE!TER DENKEN“ steht, wurde erst vor wenigen Tagen ausgeschrieben.
Elektronische Landkarten als Wegweiser in eine prosperierende Zukunft
Dass das, was die Europäische ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung mit ihrer elektronischen Roadmap, einer interaktiven Landkarte zu ausgewählten Best-Practice-Beispielen in ganz Europa, vor rund eineinhalb Jahren auf www.ruralroadmap.eu begonnen hat, auf der Homepage des Landwirtschaftsministeriums nun ein österreichisches Pendant gefunden hat, ist ebenfalls eine begrüßenswerte Neuerung. „Auch wenn es für ländliche Kommunalwesen keine fertigen Entwicklungskonzepte von der Stange geben kann und jedes Dorf, jede Gemeinde und jede Region ihre eigenen, auf die spezifischen Stärken aufbauenden Strategien entwickeln muss, sind Ideen-Pools, Know how-Transfer und Erfahrungsaustausch von unschätzbarem Wert. Elektronische Roadmaps wie die der ARGE und des BMLFUW können alle diese Funktionen erfüllen“, gibt sich Theres Friewald-Hofbauer abschließend überzeugt.
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