29.03.2007

Neustrukturierung der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung

Die Europäische ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung fungierte seit ihrer Gründung im Mai 1989 als eine Plattform des Ökosozialen Forums Österreich und hat im Lauf der Jahre eine Vielzahl an Aktivitäten zur Entwicklung des ländlichen Raumes gesetzt. In der Absicht, die Transparenz gegenüber den Mitgliedern und der Öffentlichkeit zu erhöhen sowie die Verwaltungsabläufe zu vereinfachen, wurde im November 2006 der Beschluss gefasst, der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung den Status einer Rechtspersönlichkeit mit eigenem Vereinsstatut zu geben. Mit der Wahl der organschaftlichen Vertreter wurde dabei zugleich auch die Konstituierung des Vereines zu vollzogen. In der Folge wurden die ebenfalls einstimmig beschlossenen Vereinsstatuten bei der zuständigen Behörde eingereicht und mit Datum vom 1. Februar 2007 erging die „Einladung zur Aufnahme der Tätigkeit des Vereins Europäische ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung “.


Der Vorsitzende der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung, Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll, erläutert  das Arbeitsprogramm 2007. An seiner Seite der scheidende Geschäftsführer Ernst Scheiber sowie die neu bestellte Geschäftsführerin TheresFriewald-Hofbauer.

Sitz der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung ist nun nicht mehr das Ökosoziale Forum Österreich, dem wir für die langjährige Unterstützung und räumliche „Beheimatung“ zu großem Dank verpflichtet sind, sondern die Bartensteingasse 4/16 in 1010 Wien, wo wir mit dem Club Niederösterreich eine Bürogemeinschaft eingegangen sind, die wertvolle Synergien eröffnet.

Vorrangiges Ziel der „neuen“ Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung ist es, die ländlichen Räume in Europa als zukunftsfähige Wirtschafts-, Erholungs- und Lebensräume zu stärken und zu diesem Zwecke ein effizientes Netzwerk auf- und auszubauen, das maßgeblich dazu beiträgt,

  • die Know-how-Bildung im Bereich einer nachhaltigen dörflichen und regionalen Entwicklung sowie den Know-how-Transfer und den Erfahrungsaustausch zwischen Staaten, Ländern, Regionen, Gemeinden und Dörfern zu fördern,
  • das Selbstwertgefühl, die Motivation und das Engagement der LandbewohnerInnen zu heben und
  • die Wahrnehmung der gesamtgesellschaftlichen Bedeutung des ländlichen Raumes und der Anliegen seiner BewohnerInnen durch Öffentlichkeit, Medien und Politik zu forcieren.

zurück