05.03.2012

Der Countdown läuft!

Der Zukunft auf der Spur - so lautet das Motto des Wettbewerbes um den Europäischen Dorferneuerungspreis 2012, der heuer zum zwölften Mal ausgetragen wird. 29 Dörfer bzw. Landgemeinden aus 12 europäischen Staaten bewerben sich um den prestigeträchtigen Titel. Neben dem "Europäischen Dorferneuerungspreis" werden auch Auszeichnungen für "Herausragende ganzheitliche Entwicklungsprozesse" und für "Besondere Leistungen in mehreren oder einzelnen Teilbereichen der Dorferneuerung" vergeben.

Die Preisträger werden von einer 20-köpfigen internationalen Wettbewerbsjury im Rahmen von zwei Bewertungssitzungen (die erste fand Ende März in Budapest, Ungarn, statt) und Vorortbesichtigungen aller teilnehmenden Gemeinden ermittelt. Die Entscheidung fällt Anfang Juli, die Preisverleihung erfolgt im Rahmen einer mehrtägigen Veranstaltung mit Festakt, Workshops, Begegnungsabenden, Exkursionen und einem europäischen Marktplatz vom 20. bis 22. September 2012 in der Vorarlberger Gemeinde Langenegg, die den Europäischen Dorferneuerungspreis 2010 gewinnen konnte.

Seit 1990 ruft die Europäische ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung alle zwei Jahre zum Wettbewerb um den Europäischen Dorferneuerungspreis auf, um besonders beispielhafte Aktivitäten und Initiativen der Dorf- und Gemeindeentwicklung „vor den Vorhang“ zu bitten und unter Berücksichtigung des ökonomischen und kulturellen Kontextes zu prämieren. Bewertet werden neben der äußeren Erscheinung vor allem die inneren Qualitäten der Dörfer und Gemeinden, also Aktivitäten im Sinne einer Standort angepassten wirtschaftlichen Entwicklung, Schaffung zeitgemäßer sozialer Einrichtungen, Gewährleistung einer funktionstüchtigen Nahversorgung, Auseinandersetzung mit Fragen der Ressourcenschonung, Anbindung an Verkehrs- und Datennetze, Architektur, Siedlungsentwicklung, Ökologie und Energieversorgung sowie kulturelle Initiativen und Weiterbildungsmaßnahmen.

Vorrangige Intention des Wettbewerbes ist es, den Erfahrungsaustausch und die Motivation im Bereich einer zukunftsfähigen Entwicklung ländlicher Lebensräume zu fördern, Europas Zusammenwachsen zu begünstigen und die gesamtgesellschaftliche Bedeutung der ländlichen Regionen der europäischen Öffentlichkeit bewusst zu machen.

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